Kürzlich haben einige Spieler entdeckt, dass der Benutzeroberfläche der XBOX-Konsole stillschweigend eine exklusive Registerkarte namens „Console Exclusives“ hinzugefügt wurde. Dieses Design wurde von der Außenwelt weithin interpretiert als: Nach mehr als einem Jahr strategischer Anpassungen an plattformübergreifenden Erstanbieter-Meisterwerken versucht Microsoft, den Spielern durch die Schnittstellensprache das Signal zu vermitteln, dass „wir immer noch exklusive Inhalte haben“.
Die neue Registerkarte soll alle XBOX-Plattformspiele zusammenfassen, die „nicht auf PlayStation 5 gespielt werden können“ und soll XBOX-Benutzern einen klaren Zugang zu exklusiven Inhalten bieten.

Im vergangenen Jahr hat Microsoft sukzessive eine Reihe von First-Party-Meisterwerken auf Konkurrenzplattformen gepusht, darunter „Perfect Sound“, „Sea of Thieves“, „Ground Forces“ usw., und auch die Verfügbarkeit von „Doom: Dark Age“ auf PS5 wurde bestätigt. Rückständige Hardware-Verkäufe und Umsatzdruck durch große Übernahmen (wie Activision Blizzard) haben dazu geführt, dass das Konzept „XBOX-exklusiv“ in den Köpfen der Spieler immer unklarer wird.
In einem Kommentar wurde gescherzt: „Das Definieren eines separaten Bereichs auf der Benutzeroberfläche, um Exklusivität hervorzuheben, ist wie ein Vermieter, der vor einer kaputten Wasserleitung eine neue Farbschicht aufträgt – und versucht, Ihre Aufmerksamkeit abzulenken.“

In der Community gibt es noch eine weitere Spekulation: Dieser Tab könnte eine praktischere Funktionsunterscheidung enthalten, die für High-End-Modelle optimiert ist.
Einige Entwickler beschweren sich seit Jahren über technische Engpässe, die durch die gleichzeitige Optimierung von Spielen für die Xbox Series X und die schwächere Series S entstehen. Wenn diese Registerkarte in Zukunft um Werke mit der Bezeichnung „Nur für Hochleistungsmodelle optimiert“ erweitert wird (z. B. unter Verwendung der Super-Score-Technologie für maschinelles Lernen), kann sie sich von einem Marketing-Gimmick in einen echten Hardware-Differenzierungsindikator verwandeln.

Analysten gehen davon aus, dass dieser Tab in die peinliche Situation geraten wird, wenn in Zukunft weitere Erstanbieter-Werke plattformübergreifend angekündigt werden, dass er „am Dienstag noch in der exklusiven Liste, aber am Freitag aus dem Gruppenchat geworfen“ wird.