Berichten zufolge plant AMD, den Preis für Grafikkarten der Radeon RX 9000-Serie im dritten Quartal 2026 erneut zu erhöhen, wobei der Anstieg voraussichtlich 10 bis 15 % betragen wird. Es wird berichtet, dass diese Anpassungsrunde bereits im Juli umgesetzt wird, vor allem weil AMD davon ausgeht, dass der Preis für Videospeicher (VRAM) in der zweiten Jahreshälfte weiter steigen wird.Seit Beginn dieses Zyklus der Preiserhöhungen bei Speicherchips sind die Preise für Videospeicher und Speicherchips weiter gestiegen, und sowohl AMD als auch Nvidia haben ihre Grafikkartenpreise mehrfach angepasst.
Derzeit ist der Gesamtverkaufspreis der Grafikkarten der RX 9000-Serie und der RTX 50-Serie etwa 20 % höher als vor der Krise, wobei Modelle mit Videospeicher mit großer Kapazität am stärksten betroffen sind.

Nvidia hat keine weiteren Preisanpassungspläne und hat seinen AIB-Partnern noch keine Preiserhöhungsmitteilung für die RTX-50-Serie geschickt. Allerdings hatte Nvidia bereits im Mai den AIB-Lieferpreis der RTX-5090-Serie angehoben.
Auf dem Spotmarkt sind die Verkäufe der AMD RX 9000-Serie in europäischen und chinesischen Kanälen um 10 % bis 18 % gestiegen.
Der anhaltende Verbrauch von Speicher- und Speicherressourcen durch die KI-Branche ist der Hauptgrund für diese Preiserhöhungsrunde. Eine große Menge an DRAM- und NAND-Produktionskapazität wird für KI-Server priorisiert, was zu einem knappen Angebot an Verbraucherprodukten führt.
Daten von TrendForce zeigen, dass die Preise für Mainstream-DRAM-Verträge im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 92 % gestiegen sind. Viele Lieferkettenhersteller gehen davon aus, dass die DRAM- und SSD-Preise von 2026 bis 2027 hoch bleiben werden.
Analysten wiesen darauf hin, dass High-End-Modelle mit großem Videospeicher (wie die RX 9070 XT mit 16 GB Videospeicher) die Hauptlast tragen werden, wenn die Preiserhöhung um 10–15 % zum Tragen kommt. Da der kumulierte Preisanstieg pro DRAM-Bit voraussichtlich 275 bis 300 % erreichen wird, ist die aktuelle Preiserhöhung von AMD nur ein Knotenpunkt in einem langen Preiserhöhungszyklus.
