„Grand Theft Auto VI“ steht kurz vor der Veröffentlichung und verschiedene Gerüchte rund um das Spiel brodeln weiter. Einige Einzelhandelskanäle haben zuvor vorhergesagt, dass die Veröffentlichung des Spiels eine Welle von Panikkäufen von Konsolenhardware auslösen könnte, was zu einem knappen Angebot führen könnte. Digital Foundry vertrat kürzlich eine kontroversere Sicht auf die Show und sagte, dass das Leistungsziel von „Grand Theft Auto VI“ auf Konsolen der aktuellen Generation nach den aktuell veröffentlichten Trailern und Werbematerialien möglicherweise nicht in der Lage sei, 60 Frames zu erreichen. Selbst die neu aufgerüstete PS5 Pro dürfte unter der Voraussetzung einer hohen Bildqualität keine stabilen 60 Bilder erreichen können.

Analysten von Digital Casting gehen davon aus, dass die Komplexität und Detaildichte der im Trailer präsentierten Szene deutlich höher ist als die des Vorgängerspiels. Darüber hinaus wird die große Anzahl an physischen und Verhaltenssimulationen im Spiel die CPU stark belasten. Dies ist ein Fehler bei modernen Konsolenplattformen, die die Zen-2-Architektur verwenden und über begrenzte Frequenzen verfügen. Obwohl die Grafikleistung der PS5 Pro stark verbessert wurde, gibt es beim Prozessor keinen qualitativen Sprung im Vergleich zur Standard-PS5; Auch Microsofts Xbox Series
In früheren Werbeaktionen hat Rockstar öffentlich erklärt, dass der zweite Trailer von „Grand Theft Auto VI“ vollständig mit der tatsächlichen PS5-Standardversionskonsole aufgenommen wurde. Kombiniert man diese Informationen mit der Analyse des digitalen Castings, kommt man zu dem Schluss, dass die erste Version höchstwahrscheinlich auf einem „filmähnlichen“ 30-Frame-Bild basieren wird, wodurch das in der Spielergemeinschaft weit verbreitete Gerücht über den „60-Frame-Performance-Modus“ widerlegt wird. Digital Casting fügte hinzu, dass es auf der PS5 Pro möglicherweise möglich sei, die Bildrate durch Reduzieren einiger Bildparameter auf etwa 40 Bilder zu erhöhen. Unter Beibehaltung der Bildleistung auf Trailer-Niveau gebe es jedoch wenig Spielraum für die Implementierung des 60-Bilder-Modus auf vorhandener Hardware.
Als Referenz für das obige Urteil dienen auch die bisherigen Praktiken von Rockstar auf Host-Plattformen. Ob „Grand Theft Auto IV“ oder „Grand Theft Auto V“, die Originalversionen auf Konsolen der aktuellen Generation waren auf 30 Frames festgelegt, und das echte 60-Frame-Erlebnis wurde erst erreicht, als nachfolgende Konsolengenerationen auf den Markt kamen. In Kombination mit den derzeit bekannten Hardware-Planungen geht die Branche allgemein davon aus, dass die nächste Generation der Xbox „Helix“ und Sonys neue Konsole PlayStation 6 nacheinander zwischen 2027 und 2028 auf den Markt kommen. Dann soll „Grand Theft Auto VI“ mit Hilfe stärkerer Hardware wie sein Vorgänger einen Modus mit höherer Bildrate bieten.
Auf der PC-Plattform deuten Analysen darauf hin, dass, wenn „Grand Theft Auto VI“ in Zukunft auf dem PC erscheint, die Bilddetails voraussichtlich weiter verbessert werden und die Spieler sich auf ausgereiftere Bildskalentransformations- und Frame-Generierungstechnologie verlassen können, um den Hardware-Druck im Austausch für ein höheres Bildratenerlebnis auszugleichen. Auf dem Konsolenmarkt verfolgt Rockstar jedoch immer die Veröffentlichungsstrategie „Erst die Konsole, dann der PC“. Die Basisversion dieser Generation dürfte weiterhin Wert auf Stabilität und Bildleistung von 30 Frames legen und damit den konsequenten Schwerpunkt der Serie auf Konsolenerlebnis fortsetzen.