Anthropic hat heute offiziell das neue große Sprachmodell Claude Sonnet 5 veröffentlicht, das als günstigeres Mid- bis High-End-Modell positioniert ist und den Leistungsunterschied zur Flaggschiff-Opus-Serie deutlich verringert. Beamte gaben an, dass Sonnet 5 das bislang „agentfähigste“ Sonnet-Modell sei. Es kann selbstständig Aufgaben planen, externe Tools wie Browser und Terminals aufrufen und weitgehend automatisierte Abläufe realisieren.

Im Vergleich zum teureren Opus-Modell war der Preis der Sonnet-Serie schon immer auf eine breitere Benutzerbasis ausgerichtet, und dieses Mal liegt Sonnet 5 in Bezug auf „Agentenfähigkeit“ und Gesamtleistung nahe an Opus 4.8. In Schlüsselszenarien wie Argumentationsfähigkeit, Werkzeugnutzung, Code-Schreiben und wissensbasierter Arbeit hat sich Sonnet 5 im Vergleich zur vorherigen Generation Sonnet 4.6 deutlich verbessert.
Bei der tatsächlichen Verwendung wird Wert darauf gelegt, dass Sonnet 5 einige komplexe Aufgaben erledigen kann, die von Sonnet 4.6 nicht erledigt werden können, und dass die Ausgabeergebnisse ohne zusätzliche Anweisungen selbst überprüft werden können. Anthropic behauptet außerdem, dass das neue Modell böswillige Anfragen besser abweist und dass auch die Halluzinations- und Speichelleckerraten gesenkt wurden, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit weiter verbessert.
Was die Produktstrategie betrifft, ist Sonnet 5 in allen Plänen verfügbar und wird zum Standardmodell für den kostenlosen Plan und den kostenpflichtigen Pro-Plan. Der Preis für Sonnet 5 beträgt bis zum 31. August 2 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 10 US-Dollar pro Million Output-Tokens. Danach steigen die Preise auf 3 US-Dollar und 15 US-Dollar. Durch diese Preisstrategie hat Anthropic die Funktionen in der Nähe von Opus 4.8 auf eine niedrigere Preisspanne reduziert, um den Anforderungen eines breiteren Spektrums von Entwicklern und normalen Benutzern gerecht zu werden.