Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) bereitet sich darauf vor, die Befugnisse, die sie sich letztes Jahr gegeben hat, erstmals zu nutzen, um ein rückwirkendes Verbot für elektronische Produkte zu verhängen, deren Import und Verkauf bereits genehmigt wurde. Das Ziel dieses Angriffs ist die „Scheinfirma“, die verdächtigt wird, Chinas DJI-Unternehmen bei der Umgehung des US-Drohnenverbots im Ausland zu helfen.

Vor zwei Wochen schlug die FCC Geldstrafen in Höhe von 25.000 US-Dollar gegen acht „Tarnfirmen“ vor, darunter diejenigen, die hinter Skyrover-Drohnen und Xtra-Kameras stehen. Nun plant die Behörde weitere drastische Maßnahmen und verbietet diesen Unternehmen den Import, Vertrieb, die Vermarktung und den Verkauf ihrer bestehenden Drohnen- und Kameraprodukte.

Nehmen Sie als Beispiel das jüngste Produkt von Xtra. Sie gilt als ähnliche Alternative zur Osmo Pocket 3-Kamera von DJI. Es wurde zuvor von der FCC zugelassen und auf großen Plattformen wie Amazon verkauft. Wenn dieses rückwirkende Verbot offiziell in Kraft tritt, werden verwandte Produkte von den offiziellen Websites großer Online-Händler und Marken entfernt, und Hersteller müssen möglicherweise sogar in US-Lagern gestrandete Bestände abschreiben.

Das Verbot betrifft jedoch nicht bereits von Verbrauchern gekaufte Geräte und wird nicht sofort in Kraft treten. Die FCC führt derzeit eine 30-tägige öffentliche Kommentierungsfrist zu diesem Vorschlag durch.