In der antiken griechischen und römischen Zeit war der Inselstaat Irland für seine lange Frostsaison weltberühmt. Der Begriff „Winterschlaf“ ruft möglicherweise Bilder von Menschen hervor, die gerne lange Winter im Winterschlaf verbringen. Tatsächlich sind „Winterschlafliebhaber“ Fans von „Hibernia“, dem klassischen lateinischen Namen für Irland.

Satellitenbild von Irland, aufgenommen mit dem Moderate Resolution Imaging Spectrometer auf dem NASA-Satelliten Aqua am 19. Januar 2023.

Der Name soll aus griechischen Beschreibungen des Landes stammen; Ptolemaios, der alexandrinische Generalist, bezeichnete die Insel in seinem kartografischen Werk Geographie als Iouernia. Die Römer bemerkten wahrscheinlich die Ähnlichkeit zwischen diesem griechischen Namen und dem lateinischen Namen hibernus (Winter). (Unterschied zwischen „Winterschlaf“ und „Winterschlaf“) Hibernia kann als „Winterland“ oder poetisch als „Insel des ewigen Winters“ interpretiert werden.

Irische Winterlandschaft

Am 19. Januar 2023 hat das MODIS (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) auf dem Aqua-Satelliten der NASA dieses Bild von Hiberni aufgenommen. Die Wolken hatten sich an diesem Tag größtenteils verzogen, nachdem eine arktische Luftmasse Hagel, Graupel, Schnee und Frost auf die Insel gebracht hatte. In höheren Lagen liegt Schnee.

Met Éireann sagt, dass die schneereichsten Jahreszeiten in Irland Januar und Februar sind, obwohl Flocken auch von November bis April fallen können. Weiße Schneeflocken sind in der Regel flüchtig und in vielen Wintern schneit es nicht stark. Gelegentlich kommt es jedoch zu extremerem Winterwetter. Im Jahr 2010 beispielsweise sorgte die kalte arktische Luft für einen frühen Winter. In einer weiter zurückliegenden Geschichte heißt es, dass im Jahr 764 ein heftiger Schneefall drei Monate anhielt.

Insgesamt verfügt Irland über ein mildes Klima, dank der Nordatlantikdrift, die warmes Wasser in höhere Breiten bringt. Die Gewässer rund um die Insel Irland sind in der Regel im Februar und März am kältesten, was dazu führt, dass die Temperaturen im Frühling langsam ansteigen, was vielleicht den Eindruck erweckt, dass der Winter nie endet.

Fortschritte in der erneuerbaren Energie

Während es im Winter nicht unbedingt viel schneit, ist es meist sehr windig. Anhaltende Winde bescheren der Grünen Insel vor dem Winter 2023–2024 einen Sieg im Bereich der grünen Energie. Am 6. Dezember 2023 erreichte die Windstromerzeugung im irischen Netz ein Rekordhoch: Windenergie deckte an diesem Tag mehr als 70 % des irischen Strombedarfs. Bezüglich des Anteils der Windenergie am Stromerzeugungsmix gehört Irland zu den besten der Welt. Im Jahr 2022 wird Windkraft ein Drittel der irischen Energieproduktion ausmachen.

Bild des NASA Earth Observatory, aufgenommen von Michala Garrison unter Verwendung von MODIS-Daten von EOS DISLANCE und GIBS/Worldview der NASA.

Zusammengestellte Quelle: ScitechDaily