LG hat den Laserprojektor CineBeamQube (Modell HU710PB) herausgebracht: Er hat ein sehr schlichtes Aussehen und Gehäuse, wiegt 3,28 Pfund, misst auf einer Seite 135 mm im Quadrat und ist an der Vorderseite nur 80 mm breit (zum Vergleich: Die Höhe des iPhone 15 Pro beträgt nur 147 mm). Es verfügt außerdem über eine unbekannte Anzahl von HDMIeARC- und USB-C-Anschlüssen sowie einen integrierten 3-Watt-Monolautsprecher.
Laut LG können Bilder mit voller 4K-Auflösung bis zu 120 Zoll projiziert werden, mit einem ziemlich standardmäßigen Projektionsverhältnis von 1,2. Interessanterweise hat es auch einen eher retro anmutenden Tragegriff.
Dieser kompakte Projektor weist auch einige erhebliche Nachteile auf. Erstens ist er mit relativ schwachen 500 ANSI-Lumen weniger hell, was bedeutet, dass der Projektor zwar laut LG HDR10 unterstützt, außerhalb eines sehr dunklen Raums jedoch nicht so auffällig ist wie hellere HDR-Fernseher. Qube verwendet das webOS des Unternehmens, das als Betriebssystem zwar an sich gut ist, aber nicht über die App-Vielfalt von GoogleTV oder Apples tvOS verfügt.
Wenn Sie jedoch nur ein einfaches und praktisches Gerät wünschen, spielt dies möglicherweise keine Rolle. Es sieht ein bisschen aus wie die Binomes aus dem CGI-Cartoon „ReBoot“ aus den 1990er Jahren und die 8-mm-Handkurbelkameras von Bell & Howell, an die ich mich erinnere. Diese seltsamen, kastenförmigen Technologieprodukte mit Griffen (wie der GameCube) haben einen einzigartigen ästhetischen Charme.
Seiten- und Dreiviertelansichten des Qube. Die Seitenansicht hebt die kreisförmige Einfassung hervor, an der der Griff mit der Seite verbunden ist. Rundherum sind kleine Löcher, ähnlich denen in den Lautsprechergittern.
LG gab weder Preise noch ein Erscheinungsdatum für den Qube bekannt und sagte auch nicht, ob er Funktionen wie AirPlay 2, intelligente Sprachsteuerung und andere LG-Projektoren oder irgendetwas anderes unterstützen würde, das über die oben genannten Grundlagen hinausgeht.