Die kleinen mobilen GPU-Serien Radeon RX7000M und RX7000S von AMD, die auf der neuesten RDNA3-Grafikarchitektur basieren, verfügen nur über fünf SKUs, die die Chips „Navi31“ und „Navi33“ abdecken. Bei der RX7000M-Serie gibt es nur die „Navi31“-basierte RX7900M-Enthusiasten-Serie und die „Navi33“-basierte RX7600M-Serie, wodurch eine große Lücke entsteht.

AMD plant, die Lücke mit den SKUs der RX7800M-Serie und der RX7700M-Serie zu schließen, die auf „Navi32“ (intern als „CuarzoVerde“ bekannt) basieren. Die GPU kann auf Gaming-Notebook-Motherboards gelötet werden, aber AMD wird OEMs auch Referenzdesign-MXM-Module zur Verfügung stellen, die in der öffentlichen Versandliste harukaze5719 auf Twitter entdeckt wurden.

Das Paket „Navi32“ ähnelt in seiner Größe in etwa dem kompakten Paket „Navi31“, das in der RX7900M-Serie verwendet wird. Im Vergleich zu den 96 Recheneinheiten des „Navi31“-GCD ist das 5-nm-GCD des „Navi32“-GCD physisch kleiner, mit nur 60 Recheneinheiten, umgeben von vier 6-nm-MCDs, die 64 MB Cache und einen 256-Bit-GDDR6-Speicherbus bieten.

Damit kann AMD nicht nur die SKUs der RX7800M-Serie und der RX7700M-Serie auf den Markt bringen, sondern auch die SKUs der RX7900S-Serie im Bereich der ultraportablen Produkte in Gaming-Qualität. Im ersten Quartal 2024 werden wir neben einigen neuen Desktop-SKUs auch die Veröffentlichung einiger verwandter Produkte sehen.