Berichten zufolge sucht AMD nach anderen CoWoS-Lieferanten, da der taiwanesische Riese TSMC aufgrund der starken Branchennachfrage die volle Produktion erreicht. Während TSMC damit beschäftigt ist, NVIDIA mit CoWoS zu beliefern, konzentriert sich AMD nun darauf, Alternativen für die Produktion seiner InstinctMI300 AI-Beschleunigerkarte zu finden.

Laut den taiwanesischen Medien CTEE hat AMD beschlossen, nach Alternativen zu TSMC bei der Beschaffung von CoWoS-Lieferungen zu suchen, da TSMC damit beschäftigt war, auf Branchenaufträge, insbesondere auf Aufträge von NVIDIA, zu reagieren. Der taiwanesische Riese kann derzeit insbesondere die Nachfrage nach CoWoS-Verpackungen nicht decken, da die Ausrüstung des Unternehmens noch nicht die „erforderlichen“ Produktionsmengen erreicht hat. Doch selbst wenn TSMC sich für eine Ausweitung der Produktion entscheidet, wird es wahrscheinlich den Bedürfnissen von Nvidia gerecht werden, weshalb AMD beschlossen hat, andere Quellen zu wählen, und es gibt derzeit mehrere Kandidaten.

Berichten zufolge könnten Unternehmen wie ASE Investment Holdings, Power Technologies, KYEC Electronics und Winbond Electronics die nächsten CoWoS-Lieferanten von AMD werden, da die oben genannten Unternehmen ihre Anlagen geöffnet und mit der Produktion begonnen haben.

Dieser Schritt von TeamRed hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, da er nicht nur seine Produkte durch die Gewährleistung einer nahtlosen Lieferung wettbewerbsfähiger macht, sondern AMD auch mehr Gewinn beschert. Gleichzeitig sind AMD und TSMC sehr gute Partner und beide Parteien werden weiterhin hart daran arbeiten, die Produktionskapazität zu erhöhen, aber das wird Zeit brauchen.

AMD hatte auf dem Markt für künstliche Intelligenz nicht den gleichen Erfolg wie sein Konkurrent NVIDIA, aber das Unternehmen scheint bereit zu sein, eine aggressive Haltung einzunehmen. Das Unternehmen hat erst kürzlich gezeigt, dass seine Instinct-GPUs beginnen, mit den Angeboten von Nvidia gleichzuziehen, und zwar nicht nur hinsichtlich der Leistung, sondern auch hinsichtlich eines optimierten KI-Software-Stacks. Wenn es dem Chiphersteller gelingt, seine KI-Produkte auf Augenhöhe mit den Angeboten von Nvidia zu positionieren und eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen, hat er eine hervorragende Chance, das Interesse der Kunden zu wecken.