Am Tag der Einführung eines Spot-Bitcoin-ETF kritisierte die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) scharf für die Genehmigung eines solchen Produkts. Warren schrieb in den sozialen Medien: „Was die Bitcoin-ETF-Entscheidung betrifft, liegt die SEC sowohl rechtlich als auch politisch falsch. Wenn die SEC Kryptowährungen tiefer in unser Finanzsystem eindringen lassen will, ist es dringender denn je, dass Kryptowährungen grundlegende Anti-Geldwäsche-Regeln einhalten.“

Warrens Antwort erfolgte, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC am Mittwoch einen bahnbrechenden Schritt unternommen hatte, indem sie die Notierung von 11 Spot-Bitcoin-ETFs genehmigte. Die Produkte generierten am ersten Handelstag am Donnerstag ein Handelsvolumen von mehr als 4 Milliarden US-Dollar.

Warren nutzte die Gelegenheit, um ihre Haltung zu einer strengeren Regulierung der Kryptowährungsbranche zu bekräftigen. Ihr Digital Asset Anti-Money Laundering Act wurde im vergangenen Oktober wieder eingeführt und hat seitdem die Unterstützung einer überparteilichen Gruppe von 19 Senatoren erhalten. Während der Gesetzentwurf von einigen in der Kryptoindustrie wegen Bedenken kritisiert wird, dass er Innovationen ersticken und Unternehmen vom US-amerikanischen Boden vertreiben wird, bleibt er ein Schwerpunkt von Warrens gesetzgeberischer Agenda.

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