Am 12. Januar gab eine Tochtergesellschaft der Panasonic Group, einer bekannten japanischen Herstellermarke, zu, dass es bei der Beantragung einer Produktqualitätszertifizierung zu Verstößen wie Datenfälschungen gekommen sei, die sogar bis in die 1980er Jahre zurückreichen. Welche konkreten Verstöße gibt es bei diesem Problem und welchen Umfang haben die Auswirkungen?

Am 12. verneigte sich der Verantwortliche von Panasonic Industrial Co., Ltd., einer Tochtergesellschaft der Panasonic Group, die im Bereich elektronischer Komponenten tätig ist, auf einer Pressekonferenz und entschuldigte sich. Er gab zu, dass es bei der Beantragung einer Produktqualitätszertifizierung durch Drittorganisationen zu Verstößen wie der Manipulation von Testdaten gekommen sei.


Um entsprechende Zertifizierungen zu erhalten, habe Panasonic Industries Daten über die Flammhemmung, d. Darüber hinaus produziert und vertreibt das Unternehmen seit langem Produkte mit anderen Materialzusammensetzungen als bei der Zertifizierung, was ebenfalls illegal ist.


Die Verstöße der japanischen Panasonic Industrial Company begannen erstmals in den 1980er Jahren

Berichten zufolge begannen einige der Verstöße erstmals in den 1980er Jahren und betrafen insgesamt sieben Fabriken des Unternehmens in Japan und im Ausland. Es gibt bis zu 52 Arten illegaler Produkte, und die Gesamtzahl der Kundenunternehmen auf der ganzen Welt hat etwa 400 erreicht. Ob es sich jedoch um den chinesischen Markt handelt, wird noch bestätigt.


Das Unternehmen sagte, es werde weder Lieferungen stoppen noch Rückrufe durchführen.

Panasonic Industrial Co., Ltd. sagte, dass bei den entsprechenden Produkten keine Mängel festgestellt worden seien und dass das Unternehmen weder den Versand stoppen noch Rückrufe durchführen werde. Wenn das Kundenunternehmen dies vorschlägt, stellt es Ersatzprodukte bereit. Nachdem der Betrug aufgedeckt wurde, führt jedes Unternehmen der Panasonic-Gruppe Selbstuntersuchungen durch, um festzustellen, ob bei seinen Produkten das gleiche Problem auftritt. Darüber hinaus wird künftig ein externer Untersuchungsausschuss aus externen Anwälten die diesmal aufgedeckten Verstöße untersuchen.

Vor nicht allzu langer Zeit gab Daihatsu Industries, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der japanischen Toyota Motor Corporation, zu, seit mehr als 30 Jahren Betrug begangen zu haben. Diesmal ist eine Tochtergesellschaft der bekannten Marke Panasonic an der Reihe. Die aufeinanderfolgenden Skandale haben das Markenimage japanischer Großunternehmen stark beeinträchtigt.