Die Starling-Mission der NASA hat die autonome Navigation im Weltraum mithilfe von Star-Tracker-Sensoren erfolgreich getestet und damit den Weg für genauere Umlaufbahnvorhersagen im StarFOX-Experiment geebnet. Mit der Mission wurde ein wichtiges Ziel des StarFOX-Experiments (Starling Formation Flight Optical Experiment) erreicht, das darin besteht, autonome Navigation, Co-Lokalisierung und Situationsbewusstsein im Weltraum zu testen.

Die NASA-Mission „Starling“ wird neue Technologien zur autonomen Schwarmnavigation auf vier CubeSats im erdnahen Orbit testen. Quelle: Blue Canyon Technologies/NASA

Anhand von Downlink-Bildern des weltraumgestützten Star-Tracker-Sensors demonstrierte das Team mit bodengestützter Software die Fähigkeit von StarFOX, stellare Hintergrundfelder und andere umlaufende Raumfahrzeuge autonom von anderen Mitgliedern der Starling-Konstellation zu unterscheiden.

Das Raumschiff machte jede Minute ein Foto, und trotz inkonsistenter Beleuchtung und minimaler relativer Bewegung konnte die Software die Winkelpositionen anderer Protoss-Satelliten in diesen Bildern nutzen, um deren Umlaufbahnen anhand der während des Tests erfassten GPS-Messungen genau abzuschätzen.

Der nächste Schritt besteht darin, die Software im Orbit zu demonstrieren und ähnliche Ergebnisse zu erzielen, wobei jedes Foto mehr Daten über die Flugbahn des Raumfahrzeugs in der Konstellation im Laufe der Zeit liefert und die Umlaufbahnvorhersage automatisch korrigiert.

StarFOX wird vom Space Rendezvous Laboratory der Stanford University geleitet.

Zusammengestellte Quelle: ScitechDaily