Zusammenfassung:
Die Rockstar-Muttergesellschaft Take-Two beantragte am 20. August beim Gericht eine Vorladung gegen Microsoft und Discord und verlangte von ihnen die Bereitstellung von Benutzerdaten im Zusammenhang mit dem jüngsten „GTA6“-Leak-Vorfall. Ein Bundesgericht gab dem Antrag am nächsten Tag statt, einige Benutzer äußerten jedoch Bedenken, dass die Datenanfrage zu weit gefasst sei. Discord antwortete kürzlich darauf und erklärte, dass es die Vorladung von Take-Two nicht erhalten habe und vor einer Antwort deren Rechtmäßigkeit und Umfang prüfen werde.

Im Gegensatz dazu sollte Discord als Kommunikationsplattform die Privatsphäre der Benutzerdaten schützen. Sein Marketingleiter Ryan Rigney postete am 24. August auf der sozialen Plattform: „Ich kann die neueste Entwicklung mitteilen: Discord hat noch keine Vorladung von Take-Two erhalten. Sobald wir sie erhalten haben, werden wir deren Rechtmäßigkeit und Umfang prüfen, bevor wir antworten.“ Diese Aussage war eine Reaktion auf einen Beitrag, der weit verbreitete Bedenken hervorrief, dass Take-Two weit über die Benutzer hinaus zielte, die mit der Quelle des ursprünglichen Datenlecks in Verbindung gebracht wurden.
Aufgrund seiner Beliebtheit bei Spielern hat sich Discord zu einem Treffpunkt für die Verbreitung geleakter Inhalte entwickelt und ist daher ein häufiges Ziel von Vorladungsanträgen von Spielefirmen geworden.

Es ist unklar, ob Take-Two auf der Grundlage handfester Hinweise handelt oder versucht, in der neuen Welle von verfügbaren Hinweisen zu finden „GTA6“ sickert im Internet durch.
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