Metas Mixed-Reality-Gerät der nächsten Generation enthüllte, dass „Project Phoenix“ möglicherweise sein dünnstes und leichtestes Head-Mounted-Display-Produkt werden könnte

📅 2026-09-11

Zusammenfassung:

Nur noch wenige Wochen bis zur Eröffnung der jährlichen Meta-Entwicklerkonferenz Connect 2026 wurde versehentlich eine Reihe von Bildern offenbar, die angeblich aus internen Firmware-Dateien stammten, was der Außenwelt einen klareren ersten Einblick in das Design eines Head-Displays der neuen Generation mit dem Codenamen „Project Phoenix“ ermöglichte. Dieses noch nicht offiziell veröffentlichte Gerät zeigt eine völlig andere Entwicklungsrichtung als die Quest-Serie und gilt als wichtiger Versuch von Meta, eine neue Produktform zwischen Datenbrillen und traditionellen Headsets zu finden.

Das durchgesickerte Bild soll aus dem Firmware-Paket für das HorizonOS-Rezeptobjektiv stammen. Belichtungsinhalte zeigen, dass Project Phoenix ein schlankes Rahmendesign verwendet, das einer Brille ähnelt, und seine Größe deutlich kleiner ist als bei herkömmlichen All-in-One-Headsets wie Quest 3. Die Gesamtform ähnelt eher einer Mixed-Reality-Brille, behält jedoch einige der Funktionsmerkmale des am Kopf montierten Anzeigegeräts bei und befindet sich in einer Übergangsform zwischen Datenbrillen und einem kompletten am Kopf montierten XR-Display.

Den durchgesickerten Bildern nach zu urteilen, verfügt das Gerät über eine unabhängige Linsenstruktur und unterstützt die Installation von Korrektionsgläsern. Im Gegensatz zu den meisten aktuellen VR-Headsets verfügt das neue Gerät nicht über eine dicke, das Gesicht umschließende Struktur, sondern ähnelt eher der Art und Weise, wie eine normale Brille getragen wird. Auf beiden Seiten und unterhalb des Rumpfes befinden sich Sensoren zur Umgebungserkennung, Gestenerkennung und anderen Trackingfunktionen.

Ein weiteres Merkmal, das Aufmerksamkeit erregt, ist das Design des externen Rechenmoduls. Das Bild zeigt ein Kabel, das am Ende der linken Schläfe des Geräts angeschlossen ist und zu einem externen Gerät führt. Brancheninsider gehen allgemein davon aus, dass dieses Kabel die externe Batterie und die Recheneinheit verbindet. Durch die Trennung des Prozessors und des Stromversorgungssystems vom Headset-Gehäuse kann Meta das Gewicht des Geräts deutlich reduzieren und ein dünneres und leichteres Design erreichen.

Viele Branchenmedien haben zuvor berichtet, dass das Gewicht des Project Phoenix voraussichtlich auf 110 Gramm begrenzt werden soll, was nur etwa einem Fünftel des Gewichts des Quest 3 entspricht. Dies bedeutet, dass die Belastung des Kopfes des Benutzers deutlich reduziert wird, wodurch das langfristige Trageerlebnis verbessert wird.

Durchgesickerte Informationen zeigen auch, dass das Gerät hauptsächlich auf Eye-Tracking und Hand-Tracking basiert, um Interaktionen durchzuführen. In der freigelegten Führungsoberfläche gibt es keine Inhalte im Zusammenhang mit herkömmlichen VR-Controllern, der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Kalibrierung von Augenbewegungen und Handerkennungsprozessen. Das bedeutet, dass Meta es möglicherweise in ein Mixed-Reality-Gerät einbauen möchte, dessen Kernkonzept „Controller-loser Betrieb“ ist.

In Bezug auf die Display-Technologie wird derzeit allgemein erwartet, dass das Projekt Phoenix ein hochauflösendes Micro-OLED-Display verwendet und optische Pancake-Faltlinsen verwendet, um die Dicke des Geräts weiter zu reduzieren. Allerdings hat Meta keine offiziellen Hardware-Parameter bekannt gegeben, sodass sich die entsprechenden Spezifikationen noch im Gerüchtestadium befinden.

Phoenix ist kein neues Projekt. In der Entwickler-Community und im Firmware-Code sind in den letzten Monaten mehrfach Neuigkeiten zu dem Gerät aufgetaucht. Zuvor bestätigte der technische Leiter von Meta, Andrew Bosworth, dass das Unternehmen mehrere XR-Ausrüstungsprojekte der nächsten Generation entwickelt und das Projekt Phoenix als eines der wichtigsten Produkte gilt.

Das Phoenix-Projekt spiegelt möglicherweise Metas neues Urteil über die zukünftige Form der XR-Ausrüstung wider. Obwohl herkömmliche VR-Headsets leistungsstark sind, haben ihre Größe und ihr Gewicht ihre Beliebtheit schon immer eingeschränkt. Während normale Smart-Brillen zwar leichter sind, es jedoch schwierig ist, ein immersives Erlebnis zu bieten. Meta scheint durch Project Phoenix eine Balance zwischen beidem zu finden und eine neue Kategorie von Geräten zu schaffen, die Komfort und Funktionalität vereinen.

Meta hat noch nicht öffentlich auf die durchgesickerten Bilder reagiert. Dem Plan zufolge soll die Meta Connect 2026 vom 23. bis 24. September stattfinden. Es wird allgemein vorhergesagt, dass Meta das Projekt Phoenix während der Konferenz offiziell vorstellen und mehr über das Designkonzept, die Hardwarekonfiguration und den Startplan dieses Geräts bekannt geben wird.

Wenn das Endprodukt im Wesentlichen mit den durchgesickerten Inhalten übereinstimmt, wird Project Phoenix nicht nur Metas dünnstes und leichtestes Mixed-Reality-Gerät aller Zeiten, sondern könnte auch einen wichtigen Wandel in Richtung der XR-Hardwareentwicklung darstellen.

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