Microsoft bereitet sich darauf vor, strenge Regeln für sein selbst entwickeltes KI-Modell MAI festzulegen: Es sollte sich niemals weigern, abgeschaltet zu werden

📅 2026-09-16

Zusammenfassung:

Microsoft hat kürzlich einen 37-seitigen Entwurf des Verhaltenskodex für humanistische KI veröffentlicht, der zur Einschränkung von MAI, dem von Microsoft selbst entwickelten Modell der künstlichen Intelligenz, verwendet wird. Der Kernpunkt dieses Verhaltenskodex besteht darin, dass Menschen wichtiger sind als künstliche Intelligenz, dass künstliche Intelligenz eher ein Werkzeug als eine Person ist und dass künstliche Intelligenz sich niemals weigern sollte, abgeschaltet zu werden.

Das Recht auf Schließung wird als zwingende Voraussetzung geschrieben:

Die Richtlinien verlangen, dass MAI-Modelle menschlichen Unterbrechungs-, Korrektur- oder Abschaltanweisungen nicht widerstehen dürfen. Nachdem Benutzer oder Modellbetreiber Pausen-, Umleitungs- oder Abbruchanweisungen erteilt haben, darf das Modell den Eingriff nicht verzögern oder schwieriger machen. Nachdem die Aufgabe den vereinbarten Stopppunkt erreicht hat, können Sie die Aufgabe nicht ohne neue Autorisierung fortsetzen, geschweige denn heimlich neu starten.

Zu den weiteren strengen Regeln von Microsoft gehören: Das Modell kann seine Autorität nicht alleine erweitern, kann keine neuen Ziele setzen, die niemand erklärt hat, kann keine neuronale Sprache verwenden, die Menschen nicht verstehen, um mit anderen intelligenten Agenten zu kommunizieren, und kann seine eigenen Denkprozesse und Betriebsaufzeichnungen nicht verbergen oder manipulieren. Wenn das Erledigen der Aufgabe eindeutig gegen die Richtlinien verstoßen würde, sollte das Modell die Aufgabe einfach abbrechen, anstatt sie unter Verstoß gegen die Regeln fortzusetzen.

Neben dem Recht auf Abschaltung hat Microsoft noch weitere rote Linien gesetzt:

Der von Microsoft erstellte Entwurf ist dieses Mal sehr detailliert. Zusätzlich zu den Shutdown-Rights-Richtlinien listet Microsoft auch absolute Einschränkungen auf, die weder Modellbetreiber noch Benutzer ändern können. Zu diesen Einschränkungen gehören: keine Unterstützung von Massenvernichtungswaffen, keine Bereitstellung praktikabler Einsatzpläne für offensive Cyber-Angriffe, keine Täuschung oder Absprache, um sich der Aufsicht zu entziehen, und keine groß angelegte Manipulation der öffentlichen Meinung.

Inhalte wie Kindersicherheit und nicht einvernehmliche Deepfakes sind ebenfalls eingeschränkt. Microsoft hat auch ausdrücklich geschrieben: Diese Modelle sind nicht bewusst und sollten nicht bewusst erscheinen; Microsoft lehnt die Rechtspersönlichkeit der Modelle ab und glaubt nicht, dass die Modelle Vorteile oder Rechte genießen sollten.

In Bezug auf die Befehlsreihenfolge: Der Verhaltenskodex hat Vorrang vor den Richtlinien des Modellbetreibers und die Richtlinien des Betreibers haben Vorrang vor den Benutzerpräferenzen. Unternehmen können Modelle immer noch innerhalb der roten Linien des Modells anpassen, aber in Bereichen wie Landesverteidigung und öffentliche Sicherheit müssen sie eine Microsoft-Autorisierungsprüfung einholen, um Modelle anzupassen.

Sechs Wochen öffentliche Diskussion:

Der Entwurf von Microsoft wird veröffentlicht und sechs Wochen lang zur öffentlichen Diskussion gehalten. Derzeit wurden die Modelle von Microsoft nicht gemäß den Richtlinien trainiert. Microsoft plant, Ende des Jahres formelle Regeln zu veröffentlichen. Ab 2027 wird Microsoft bei der Entwicklung und Schulung von Modellen der MAI-Serie die Anforderungen dieser Richtlinie befolgen.

Das Microsoft AI-Team erklärte, dass es sehr wichtig sei, Richtlinien für Modelle festzulegen. Beispielsweise sind OpenAI-Agenten, die autonome Angriffe auf andere Websites und Einrichtungen starten und versuchen, deren Aufenthaltsort zu vertuschen, bereits eine Warnung für den Menschen. Labore für künstliche Intelligenz sollten sich zusammensetzen und reden, um sicherzustellen, dass der Mensch weiterhin die Schlüsselkontrolle behält.

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