Zusammenfassung:
Microsoft hat kürzlich ein Support-Bulletin herausgegeben, in dem bestätigt wird, dass Windows 11-Updates ab April 2026 zu einem Fehler im Universal Print-Dienst (Universal Print) führen werden. Dieser Fehler betrifft immer noch einige Geräte, die von Windows 10 aktualisiert wurden. Betroffene Geräte können möglicherweise nicht ordnungsgemäß drucken. Microsoft kann das Problem nicht direkt durch Updates beheben. Benutzer müssen den Drucker löschen und dann erneut hinzufügen.

Microsoft weist darauf hin, dass es bei Benutzern zu Druckfehlern kommen kann, wenn ein Drucker, der über den Universal Print Service bereitgestellt wird, zunächst auf einem Windows 10-Gerät installiert wird und dann das Update KB5083769 oder Upgrades auf Windows 11 installiert wird. KB5083769 wurde am 14. April 2026 veröffentlicht. Dieses Problem besteht seit einem halben Jahr und kann auch durch ein Update auf nachfolgende Versionen von Windows 11 ausgelöst werden.
Zu den typischen Symptomen gehören: Im Druckdialogfeld liegt ein Problem mit der Druckerkonfiguration vor, es wird der Fehlercode 0x80004005 angezeigt und die Schaltfläche „Drucken“ wird grau und kann nicht angeklickt werden. Beim Drucken einer Testseite über die Druckereigenschaften tritt der Fehler 0x000003e3 auf und Microsoft gibt an, dass die betroffenen Warteschlangen als systemweite Installationen registriert sind.
Für einzelne betroffene Geräte kann der betroffene Drucker unter „Einstellungen“, „Bluetooth & Geräte“, „Drucker & Scanner“ gelöscht und erneut hinzugefügt werden. Nach der Neuinstallation des Druckers wechselt der Drucker in eine Warteschlange, die dem aktuellen Benutzer gewidmet ist. In einer Umgebung mit gemeinsam genutzten Computern oder virtuellen Desktops müssen Administratoren diese Änderung im Installationsbereich bewerten.
IT-Administratoren können betroffene Druckwarteschlangen mithilfe eines von Microsoft bereitgestellten PowerShell-Skripts erkennen und stapelweise konvertieren, das über Verwaltungstools wie Microsoft Intune bereitgestellt werden kann. Microsoft empfiehlt, die Überprüfung zunächst auf einem Testgerät durchzuführen. Manuelle Stapelvorgänge müssen PsExec verwenden und als SYSTEM ausgeführt werden, was für IT-Administratoren geeignet ist.
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