Das neueste Projekt des Hardware-Prototyping-Beraters Ken Pillonel besteht darin, den Lightning-Anschluss der AirPods Max durch USB-C zu ersetzen. Dies ist Teil seiner fortlaufenden Bemühungen, Reparaturfähigkeits- und Nachhaltigkeitsprobleme in der Unterhaltungselektronik hervorzuheben. Das Projekt ist eine Reaktion auf die Unzufriedenheit einiger Benutzer darüber, dass High-End-Kopfhörer zum Aufladen weiterhin auf den Lightning-Anschluss angewiesen sind, da die meisten anderen Apple-Geräte auf USB-C umgestiegen sind und es Gerüchte gibt, dass auch Geräte der zweiten Generation irgendwann den Übergang vollziehen werden.

Gleichzeitig ist es auch eine praktikable Methode, den beschädigten Lightning-Anschluss des AirPods Max zu reparieren, da die Kosten für den Austausch des Lightning-Anschlusses hoch sind.

Pillonel hat ein Ersatzteil für die AirPods Max angepasst, sodass jeder technisch versierte AirPods Max-Besitzer seine Kopfhörer selbst auf einen USB-C-Anschluss aufrüsten kann. Die Arbeit umfasste einen komplexen Design- und Herstellungsprozess, einschließlich der Entwicklung einer Open-Source-USB-C-Konvertierungsschaltung und einer maßgeschneiderten Leiterplatte, die perfekt passt, ohne zu bohren oder die Originalkomponenten zu beschädigen.

Das Ersatzteil ist so konzipiert, dass es auf die vorhandene Leiterplatte passt und den Kontakt mit anderen Komponenten vollständig vermeidet. Das Design geht auch auf potenzielle Haltbarkeitsprobleme ein und verfügt über einen flexiblen Abschnitt, der den Stecker entlastet und so die Lebensdauer des Kits verlängert.

Pillonel prüfte die Möglichkeit des Audio-Passthroughs über USB-C-Anschlüsse, entschied sich aber letztlich dagegen, da die Integration der proprietären Technologie von Apple zu teuer und komplex war.

Gerüchten zufolge sollen die AirPods Max der zweiten Generation Ende 2024 auf den Markt kommen. Das wichtigste Upgrade besteht darin, den Lightning-Anschluss durch einen USB-C-Anschluss zu ersetzen. Es werden keine weiteren größeren Änderungen erwartet, was bedeutet, dass den Kopfhörern wahrscheinlich Funktionen wie der H2-Chip und adaptives Audio fehlen werden, aber es könnte einige neue Farboptionen geben.