Die Schwierigkeiten und Bemühungen von Samsung, die Ausbeute seines 3-nm-GAA-Prozesses zu verbessern, sind bekannt, aber die neuesten Nachrichten besagen, dass die Gießerei des koreanischen Riesen diese Zahl erfolgreich verdreifacht hat. Damit ist die Ausbeute des 3-Nanometer-Prozesses von bisher 10–20 % auf aktuell 30–60 % gestiegen.
Trotz der enormen Fortschritte bleibt das Unternehmen immer noch hinter TSMC zurück, und es gibt Gerüchte, dass Samsung mehr Ressourcen in seinen 3-nm-GAA-Prozess der zweiten Generation investieren wird.
Da TSMC seine 3-nm-Waferproduktion aggressiv ausbaut und in diesem Jahr voraussichtlich 100.000 Wafer pro Monat produzieren wird, hat Samsung kaum eine Chance, mit seinen Konkurrenten aus der Gießerei mitzuhalten. Natürlich hatte der taiwanesische Halbleiterriese in diesem Bereich in den letzten Jahren kaum ernsthafte Konkurrenz, aber Samsung arbeitet weiterhin hart.
Dem Whistleblower Revegnus zufolge zeigt der 3nmGAA-Prozess der zweiten Generation großes Potenzial und es soll Verbesserungen im Stromverbrauch, in der Leistung und im Logikbereich geben. Obwohl die Ausbeute des 3-nmGAA-Prozesses der zweiten Generation nicht erwähnt wurde, soll sie mit dem N3P-Knoten von TSMC vergleichbar sein.
Samsung muss die Yield-Rate weiter optimieren, denn in früheren Berichten hieß es, Samsung müsse die Yield-Rate auf 70 % erhöhen, um das Vertrauen alter Kunden wie Qualcomm zurückzugewinnen. Es gibt auch Gerüchte, dass Samsung für zukünftige Bestellungen verstärkt in die 2-nm-Technologie investiert, aber es stellt sich heraus, dass es sich bei diesen 2-nm-Wafern tatsächlich um 3-nm-Wafer mit anderen Namen handelt.
Abgesehen von der Abwicklung von Bestellungen für Kryptowährungs-Mining-Hardware im 3-nm-GAA-Verfahren hat Samsung bisher keine zufriedenstellenden Dienstleistungen für andere Kunden erbracht. Es könnte sein, dass diese Unternehmen von den ersten Mustern nicht beeindruckt waren und beschlossen, auf absehbare Zeit bei TSMC zu bleiben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Samsung nicht bereit ist, Anpassungen vorzunehmen, aber es wird einige Zeit dauern, bis eine ausreichende Bedrohung für die Branchenführer entsteht.