Gegen NVIDIA wurde von der Staatlichen Verwaltung für Marktregulierung wegen angeblicher Verletzung des Antimonopolgesetzes der Volksrepublik China und der „Ankündigung der Staatlichen Verwaltung für Marktregulierung zur Antimonopol-Überprüfungsentscheidung zur Genehmigung von Nvidias Erwerb der Beteiligung an Mellanox Technology Co., Ltd. mit restriktiven Bedingungen“ (SAMR-Ankündigung [2020] Nr. 16) ermittelt. Diese Nachricht erregte große Aufmerksamkeit und heftige Diskussionen.

Berichten zahlreicher Medien zufolge, darunter Financial News Agency, Daily Economic News, China News Service, Beijing News, Jiemian News und CCTV News, berichteten sie alle über diese Angelegenheit. In allen diesen Berichten wurde darauf hingewiesen, dass gegen NVIDIA von der staatlichen Marktregulierungsbehörde gesetzeskonform Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen Antimonopolgesetze eingeleitet wurden. Diese Entscheidung zeigt nicht nur die Entschlossenheit der staatlichen Marktregulierungsbehörde, einen fairen Wettbewerb auf dem Markt aufrechtzuerhalten, sondern unterstreicht auch einmal mehr die Bedeutung des Kartellrechts in der chinesischen Marktwirtschaft.

Als weltweit führender Hersteller von Computergrafikprozessoren (GPUs) spielt NVIDIA eine wichtige Rolle in den Bereichen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Deep Learning. Da sein Einfluss auf dem Markt jedoch allmählich zunimmt, haben auch seine Geschäftspraktiken mehr Aufmerksamkeit und Aufsicht erhalten. Diese Untersuchung hat für Nvidia zweifellos einen Weckruf ausgelöst und andere Unternehmen daran erinnert, auf die Einhaltung der Kartellgesetze zu achten.

Aus der Ankündigung der staatlichen Marktregulierungsbehörde geht hervor, dass der mutmaßliche Verstoß von NVIDIA gegen Kartellgesetze mit dem Erwerb der Anteile von Mellanox Technology Co., Ltd. zusammenhängt. Bei der Genehmigung der Übernahme hat die staatliche Marktregulierungsbehörde restriktive Bedingungen geknüpft, um einen fairen Marktwettbewerb sicherzustellen. Möglicherweise hat Nvidia diese Bedingungen jedoch nicht vollständig erfüllt, was die Untersuchung auslöste.