Letzten Monat hat Südkorea gerade ein Leerverkaufsverbot erlassen. Unerwartete Folgen traten ein. Die Anleger begannen erneut, einzelne Aktien-Futures zu leerverkaufen, und der südkoreanische Aktienmarkt könnte zu weiteren Turbulenzen führen.Börsendaten zeigen, dass die Futures-Preise einiger koreanischer Unternehmensaktien bei der Absicherung potenzieller Risiken durch Anleger einen Abschlag von bis zu 6 % auf den Kassapreis aufweisen. Leerverkäufer haben sich Aktien-Futures zugewandt, seit Südkorea unerwartet Leerverkäufe verboten hat, ein Schritt, der die Volatilität an den Aktienmärkten erhöhen und die Herausforderungen für Anleger auf der Suche nach stabilen Renditen erhöhen könnte.

Sanghyun Park, Analyst bei Clepsydra Capital, sagte, dass der Aktien-Futures-Abschlag „möglicherweise mit der Aufhebung der Nachfrage nach Leerverkäufen zusammenhängt“. „Wir gehen davon aus, dass aggressive Arbitrage-Transaktionen mit Futures/Spot zunehmen werden, was letztendlich zu einer erhöhten Preisvolatilität auf dem Spotmarkt führen wird.“

Börsendaten zeigten, dass ausländische Fonds die einzelnen Aktien-Futures nach unten trieben und seit Einführung des Leerverkaufsverbots 142 Millionen US-Dollar verkauft wurden. Mehrere Kontrakte, die derzeit mit einem Abschlag versehen sind, sind auch das Ziel von Leerverkäufern, hauptsächlich ausländischen Anlegern.