In ganz Südkorea kommt es zu Bergbränden
Im März 2025 war die Brandsituation aufgrund des trockenen Wetters und der starken Winde sehr gefährlich und in ganz Südkorea brachen Dutzende Waldbrände aus. Das erste Feuer brach am 21. März aus, was zu großflächigen Evakuierungen und massiven Notfallmaßnahmen führte. Nachrichtenberichten zufolge wurden Tausende Soldaten und mehr als 100 Hubschrauber zur Brandbekämpfung entsandt.
Am 22. März erfasste der Aqua-Satellit der NASA die sichtbare Wolke (siehe Abbildung oben) mit dem Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS). Einer der schlimmsten Brände ereignete sich in der Nähe von Andong im Kreis Uiseong, wo mehr als 1.000 Menschen evakuiert wurden. Das Feuer erzwang die Sperrung mehrerer Autobahnen und einer Eisenbahnlinie und zerstörte einen historischen Tempel.
Rasante Brände und gefährliches Gelände
Nach Angaben der Associated Press hatte am Abend des 22. März ein weiterer sich schnell ausbreitender Brand mehr als 500 Hektar (ca. 2 Quadratmeilen) Land in der ländlichen Gegend des Kreises Sancheong weiter südlich niedergebrannt. Das Feuer führte zu mehreren Verletzten und Toten. Unebenes Gelände und starker Wind erschwerten die Brandbekämpfung.
Die Behörden gaben am 21. und 22. März Warnungen vor starkem Wind heraus und warnten die Bewohner davor, Müll oder landwirtschaftliche Abfälle zu verbrennen. Die Ausbreitung der Brände wurde durch das anhaltende trockene Wetter verschärft – März bis Mai sind in Südkorea normalerweise die trockenste Zeit des Jahres.
Brandschutz und Schadensbeurteilung
Bis zum 24. März waren viele Brände gelöscht, wobei die Brände in den Kreisen Uiseong und Sancheong jeweils zu etwa zwei Dritteln eingedämmt waren, heißt es in Nachrichtenberichten unter Berufung auf Beamte. Insgesamt verbrannten die Brände Berichten zufolge mindestens 8.700 Hektar (34 Quadratmeilen). Die Regierung rief in mehreren betroffenen Gebieten den Katastrophenzustand aus.
Das Bild des NASA Earth Observatory wurde von Michala Garrison unter Verwendung von MODIS-Daten von EOS DISLANCE und GIBS/Worldview der NASA aufgenommen.
Zusammengestellt von /ScitechDaily