Berichten zufolge ereignete sich am 26. Juli gegen 11:00 Uhr Ortszeit ein schwerer Unfall während einer Auto-Rallye in der Stadt Ambert in der Provinz Dome Mountains in der Region Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich.Ein Auto verlor die Kontrolle und kam von der Strecke ab, wobei drei Zuschauer ums Leben kamen.
Berichten zufolge handelte es sich bei dem Wagen um einen umgebauten Citroën 208. Die Fahrerin war eine 22-jährige junge Frau, die Beifahrerin ihre 51-jährige Mutter. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer erlitt Verletzungen an Schulter und Handgelenk, die jedoch nicht lebensgefährlich waren. Bei dem Unfall starben zwei Zuschauer noch an Ort und Stelle, ein weiterer männlicher Zuschauer starb ebenfalls, nachdem er ins Krankenhaus gebracht worden war.

Zeugen vor Ort sagten, dass das Auto beim Durchfahren eines geraden Abschnitts plötzlich die Kontrolle verlor, ununterbrochen rollte, auf das Publikum zuraste und schließlich in das Maisfeld neben der Straße stürzte.
Nach dem Unfall stoppten die Veranstalter den Wettbewerb und evakuierten Teilnehmer und Zuschauer. Maturan, der Gouverneur der Provinz Dom Mountain, eilte sofort zum Unfallort, und Dutzende Feuerwehrleute und Polizisten wurden zum Unfallort geschickt, um an der Rettung und Aufrechterhaltung der Ordnung teilzunehmen.
Der Staatsanwalt hat ein Verfahren wegen Totschlags eröffnet und wird Alkohol- und Toxikologietests beim Fahrer und Beifahrer durchführen sowie die Fahrzeugmodifikationen analysieren.Der genaue Grund, warum das Auto die Kontrolle verlor, ist jedoch noch unklar.
Der französische 24-Stunden-Nachrichtensender berichtete, vorläufige Ermittlungsergebnisse hätten ergeben, dass sich die drei Opfer möglicherweise in einem für die Veranstaltung vorgesehenen Sperrbereich für Zuschauer aufgehalten hätten. Der Bereich war deutlich mit Warnbändern und Schildern gekennzeichnet.
Gemäß den Sicherheitsbestimmungen der Veranstaltung werden Safety-Cars vor Beginn jeder Etappe eine Kontrolle durchführen, um sicherzustellen, dass sich keine Zuschauer im Strafraum aufhalten.
Darüber hinaus ist es erwähnenswert, dass dies das zweite Jahr in Folge ist, in dem es bei diesem Ereignis zu einem tödlichen Unfall kam.