Um das Problem der Arbeiter beim Bau einer Fabrik in Phoenix, USA, zu lösen, haben TSMC und die Gewerkschaft Arizona nach mehrmonatigen Verhandlungen eine Einigung erzielt, die es TSMC unter anderem erlaubt, ausländische Arbeiter mit „Berufserfahrung“ „nach Bedarf“ einzustellen. Laut einer gemeinsamen Erklärung von TSMC und der Arizona Construction Trade Association (AZBTC), die von der Gewerkschaft Arizona herausgegeben wurde, einigten sich die beiden Parteien darauf, bei der Einführung von Schulungsprogrammen für Mitarbeiter und der Gewährleistung der Arbeitssicherheit zusammenzuarbeiten.

In der gemeinsamen Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass TSMC sich weiterhin für die Einstellung lokaler Arbeitskräfte einsetzt, bei Bedarf jedoch auch ausländische Arbeitskräfte mit Berufserfahrung einstellen kann. TSMC sagte im Sommer, dass es wegen des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften in Phoenix Arbeitskräfte aus Taiwan einstellen müsse, was damals bei den Gewerkschaften Unruhe auslöste.

TSMC hat sich verpflichtet, 40 Milliarden US-Dollar in den Bau einer Fabrik in Arizona zu investieren. Ursprünglich war geplant, die Massenproduktion im Jahr 2024 zu starten, doch im Juli dieses Jahres wurde die Massenproduktion mit der Begründung, es fehle an erfahrenen Arbeitskräften, auf 2025 verschoben, doch diese Aussage verärgerte die Gewerkschaften.

Wei Zhejia, CEO von TSMC, sagte im Oktober, dass das Werk in Arizona gute Fortschritte gemacht habe und voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2025 die Massenproduktion erreichen werde.

Als die US-Regierung zuvor die erste Wafergießerei von TSMC in den USA subventionierte, sagte sie, dies würde mehr Arbeitsplätze für amerikanische Arbeiter schaffen und die Abhängigkeit von der asiatischen Chip-Lieferkette verringern. Es wird jedoch berichtet, dass TSMC die Einstellung von 4.500 Mitarbeitern in seinen beiden Fabriken in Arizona plant, wobei bis Oktober mehr als 2.200 Mitarbeiter eingestellt wurden. Quellen zufolge handelt es sich jedoch bei fast der Hälfte der eingestellten Fachkräfte um Direktauswanderer aus Taiwan und China.