Nach Mas „Killers of the Flower Moon“ und Ray Laos „Napoleon“ zeigte Apple Pictures erneut sein Wohlwollen gegenüber den Kinos und übergab die beiden gewonnenen Blockbuster den Kinos zur zeitlich begrenzten exklusiven Nutzung, und dann war Apples eigene Streaming-Plattform an der Reihe.
„Wolfs“ mit George Clooney und Brad Pitt in den Hauptrollen ist eine kraftvolle Zusammenarbeit. Der Regisseur ist Joe Watts (Bildmitte unten), der „Spider-Man: No Home“ gedreht hat:
Watts ist auch für das Drehbuch des Films verantwortlich. Clooney und Pitt spielen im Film schwarz-weiße Einzelgänger, die von ihrem Arbeitgeber zufällig für die gleiche Aufgabe angeworben werden.
Ein weiterer hochkarätiger Blockbuster ist „Project Artemis“ mit Scarlett Johansson und Channing Tatum, dessen Handlung noch nicht bekannt gegeben wurde. Den gestohlenen Fotos vom Set nach zu urteilen, dürfte es sich um ein spannendes Drama handeln, das sich während des Weltraumrennens zwischen den USA und der Sowjetunion abspielte:
Diese beiden Filme kommen nächstes Jahr mit einem exklusiven Zeitfenster von nicht weniger als 45 Tagen in die Kinos und werden dann auf AppleTV+ gestartet.
Das von Apple investierte Sachbuch-Epos „Killers of the Flower Moon“ spielte weltweit nur 155 Millionen US-Dollar ein, wird aber voraussichtlich für mehrere Oscars nominiert; Ridley Scotts historisches Epos „Napoleon“ spielte nicht nur weltweit 170 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein, sondern wurde auch von vielen Menschen kritisiert. Es wartet nur auf die erweiterte Version der Streaming-Medien, um den Ruf des Werbefilmmeisters zu beseitigen.
Das beliebteste und aktuellste Meisterwerk der letzten beiden Tage ist jedoch der auf Kleinunternehmen spezialisierte A24-Fantasyfilm „Civil War“. Die Veröffentlichung ist für den 26. April nächsten Jahres geplant. Der Trailer ist da.
Aus dem Trailer ist ersichtlich, dass das Verkaufsargument von „American Civil War“ nicht die auffälligen Szenen sind. Außer dem außer Form geratenen Dunst gibt es nicht viele berühmte Schauspieler. Die im Film beschriebene Spaltungssituation steht im Einklang mit dem aktuellen schweren Konflikt zwischen den Lagern. Trumps Versuch, ins Weiße Haus zurückzukehren, wird die ethnischen Gräben weiter vertiefen und das Setting des Films realistischer denn je machen.
Der Beschreibung des Films zufolge traten 19 Staaten aus der Union aus und die von Kalifornien und Texas angeführten spanisch-amerikanischen Koalitionstruppen befanden sich im Krieg mit der Bundesarmee. Der von Dunst gespielte Reporter versuchte, die Wahrheit über den Bürgerkrieg ans Licht zu bringen. Der frühere Präsident Obama fungierte als ausführender Produzent und drehte den Film „Offline“, wobei er die Worte des Finanzmagnaten im Film verwendete, um einen gut geplanten Putsch zu beschreiben. Ist das ein Prequel zu „American Civil War“?