Mit der Angelegenheit vertrauten Personen zufolge wird Apples lang erwarteter Touchscreen-Laptop große Neuerungen für die Mac-Systemschnittstelle bringen, einschließlich der Portierung der Smart Island-Funktion auf das iPhone. Apples erste Mac-Computer mit Touchscreen sollen diesen Herbst auf den Markt kommen, und die Smart Island wird sich oben in der Mitte des Bildschirms befinden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Apple rüstet seine 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pros mit neuen Touchscreen-Funktionen und der gleichen OLED-Bildschirmtechnologie wie das iPhone auf.
Smart Island ist ein Bereich auf dem Bildschirm, der Kameras integriert und Software-Interaktionsschnittstellen anzeigt. Es wird 2022 auf dem iPhone erscheinen. Benutzer können damit bequem Benachrichtigungen, Spielstände und Mediensteuerungsschnittstellen anzeigen und es kann auch an Anwendungen von Drittanbietern angepasst werden, beispielsweise um den Fortschritt von Bestellungen zum Mitnehmen zu überprüfen.

Apple plant die Veröffentlichung einer Reihe von Produkten, darunter auch neuer Mac-Produkte, in der ersten Märzwoche, die Touchscreen-Version des MacBook Pro wird bei dieser Veröffentlichung jedoch nicht erscheinen. Die Modelle tragen intern die Codenamen K114 und K116 und werden voraussichtlich Ende 2026 verfügbar sein.
Auch mit dem neuen Bildschirm wird Apple das MacBook Pro nicht als iPad-Ersatz positionieren und seine Benutzeroberfläche auch nicht als Touchscreen-zentriert beschreiben. Im Gegenteil, die Designidee besteht darin, den Benutzern die Möglichkeit zu geben, den Touchscreen nach Bedarf zu verwenden und gleichzeitig mit der bekannten Tippsteuerungsmethode kompatibel zu sein.
Zu diesem Zweck ähnelt das neue MacBook Pro optisch dem aktuellen Modell und verfügt über eine Tastatur in voller Größe und ein großes Trackpad. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen wird das neue Telefon jedoch mit einer neu gestalteten dynamischen Benutzeroberfläche ausgestattet sein, die intelligent zwischen Touchscreen-Optimierung und Tipp-Optimierung wechseln kann.
Wenn ein Benutzer beispielsweise eine Schaltfläche oder ein Steuerelement berührt, öffnet die Benutzeroberfläche ein neues Menü rund um den Finger und bietet Optionen, die besser für die Touchscreen-Bedienung geeignet sind. Das Designziel besteht darin, automatisch die sinnvollste Steuerungsmethode darzustellen, basierend darauf, ob der Benutzer berührt oder tippt.
Das System zeigt außerdem basierend auf den bisherigen Bediengewohnheiten des Benutzers die am besten geeignete Steuerungskombination an. Wenn der Benutzer auf ein Element in der Menüleiste oben auf dem Bildschirm klickt, wird das Steuerelement automatisch vergrößert, um den Fingern die Auswahl zu erleichtern.

Häufig verwendete Funktionen wie das Emoji-Auswahlmenü optimieren ebenfalls das Touchscreen-Erlebnis, konzentrieren sich jedoch nicht wie beim iPad auf die Touchscreen-Eingabe.
Der Bildschirm des MacBook Pro unterstützt die gleichen grundlegenden Touchscreen-Funktionen wie iPhone und iPad, einschließlich schnellem Scrollen, Zoomen von Bildern und PDF-Dokumenten usw.
Das „Flüssigglas“-Design, das Apple letztes Jahr in macOS Tahoe eingeführt hat, bereitet sich auf die Einführung von Touchscreen-Macs in diesem Jahr vor. Dieses Update vergrößert den Abstand zwischen einigen Symbolen und Benachrichtigungen und auch der Schieberegler im Kontrollzentrum wurde für Touchscreens optimiert.
Die Mac-Version von Smart Island wird um eine Lochöffnung für die Kamera herum konzipiert, die kleiner ist als die pillenförmige Kerbe des aktuellen iPhone. Apple plant außerdem, beim diesjährigen iPhone 18 Pro und 18 Pro Max ein neues, kleineres Smart Island-Design zu verwenden.
Die Einführung des Touchscreen-Mac stellt für Apple einen großen Wandel dar. Das Unternehmen lehnt Touchscreen-Laptops seit Jahrzehnten ab, wobei Mitbegründer Steve Jobs das Erlebnis einmal als „extrem ergonomisch“ bezeichnete.
Im Jahr 2021 sagte Apple-Hardware-Chef John Ternus den Medien, dass Apple mit dem iPad „den besten Touchscreen-Computer“ geschaffen habe und dass das Unternehmen „wirklich keinen Grund habe, diesen Status quo zu ändern“.
Aber die Branchenlandschaft hat sich verändert und Touchscreens sind bei vielen Windows-Laptops zum Standard geworden. Gleichzeitig hat Apple die Anwendungen plattformübergreifend weiter vereinheitlicht, was die Portierung von Touchscreen-Funktionen auf den Mac erleichtert. Darüber hinaus muss Apple auch Mac-Benutzer mit neuen Funktionen anlocken, nicht nur mit schnelleren Chips.
Bloomberg berichtete erstmals über diesen Neugestaltungsplan bereits im Jahr 2023. In den vergangenen Monaten witzelte Software-Chef Craig Federighi auf die Frage, ob Apple seine Haltung ändern würde: „Wer weiß?“