Am 19. März kündigte ASUS auf seiner offiziellen Website kürzlich Werbematerialien für das Zenbook A16-Notebook an, das mit dem Snapdragon X2 Elite Extreme-Chip ausgestattet ist, und verglich seine zahlreichen Leistungsindikatoren direkt mit dem M5 MacBook Pro von Apple. Daten zeigen, dass Asus in Bezug auf Multi-Core-Workloads, Büroeffizienz und KI-Leistung einen Vorsprung hat. Allerdings hat die Objektivität einiger Teststandards in der Branche für Aufmerksamkeit und Diskussion gesorgt. Das Technologiemedium wccftech, das über den Vorfall berichtete, verwendete sogar den harschen Ausdruck „schamlos“.

In Bezug auf die Spieleleistung zeigen offizielle ASUS-Daten, dass die Bildrate des Zenbook A16 beim Ausführen von „Diablo 4“ 1,31-mal höher ist als die des M5 MacBook Pro. Da es für das Spiel jedoch noch keine native macOS-Version gibt, sind Apple-Geräte zur Ausführung auf Übersetzungssoftware wie CrossOver angewiesen. Das Vorhandensein dieser Kompatibilitätsschicht führt zwangsläufig zu Leistungseinbußen, was dazu führt, dass dieser Vergleich nicht in derselben nativen Umgebung durchgeführt wird.

In Bezug auf die Datenübertragungsfähigkeiten zeigen Werbematerialien von ASUS, dass das Zenbook A16 über eine „Ultra-High-Speed-Übertragung“ von 228 GB/s verfügt, verglichen mit 153 GB/s beim M5. Diese Aussage verwechselt die theoretische Spitzenspeicherbandbreite des gemeinsam genutzten Speicherpools innerhalb des System-on-Chip (SoC) mit der tatsächlichen externen Datenübertragungsrate. Die Industrie weist darauf hin, dass es für den täglichen Programmbetrieb äußerst schwierig ist, diese theoretische Bandbreitengrenze zu erreichen, und dass es erhebliche Unterschiede in der technischen Natur der beiden Konzepte gibt.

Darüber hinaus zeigt das Werbebild auch die Spitzenwerte des Geräts im Geekbench 6.5 Multi-Core-Test (1,26x), Excel-Verarbeitung (1,55x), Cinebench R24-Codekompilierung (1,45x), Blender 3D-Rendering (1,7x) und AI-Leistungsbenchmark (1,85x) und weist darauf hin, dass es 18 Kerne im Vergleich zu den 10 Kernen von Apple hat.
Es wird davon ausgegangen, dass mit diesem Snapdragon-Chip ausgestattete Geräte noch nicht offiziell zum Verkauf angeboten wurden. Gleichzeitig wurde das M5 MacBook Pro mit 16 GB einheitlichem Speicher und 512 GB Solid-State-Laufwerk derzeit bei Amazon im Preis um 200 US-Dollar gesenkt, wobei der Einstiegspreis auf 1.399,99 US-Dollar sank.