Seit der Einführung der ursprünglichen Xbox im Jahr 2001 gibt es zwei Stimmen in der Schreibweise der Marke: Das offizielle Logo verwendet „XBOX“ in Großbuchstaben, aber im täglichen Schreiben sind die meisten Medien und Spieler daran gewöhnt, „Xbox“ zu schreiben. Jetzt fragt der neue Xbox-Chef die Spieler offiziell: Wie kämpft man?

Asha Sharma, die neue CEO von Xbox, hat kürzlich eine Umfrage in den sozialen Medien gestartet und Spieler gefragt, ob der Markenname ihrer Meinung nach „Xbox“ oder „XBOX“ geschrieben werden sollte. Zum Zeitpunkt der Drucklegung entschieden sich etwa 63 % der rund 12.000 Spieler, die an der Abstimmung teilgenommen hatten, für „XBOX“ in Großbuchstaben und lagen damit klar im Vorteil.
Die Abstimmung bleibt bis zum 14. Mai geöffnet. Sharmas Schritt fällt mit dem 25. Jahrestag der Geburt der Marke Xbox zusammen – im Jahr 2001 brachte Microsoft die Xbox-Konsole der ersten Generation offiziell auf den Markt.


Während sie über das Rechtschreibproblem diskutierten, forderten einige Spieler Sharma und sein Team auch auf, die aktuelle Multiplattform-Veröffentlichungsstrategie von Microsoft zu überprüfen. Diese Strategie hat viele originale Xbox-Exklusivtitel auf die Plattformen PlayStation 5 und Switch gebracht.
Trotz der Kontroverse haben die Einnahmen aus Xbox-Spielen auf der PS5 Microsoft Berichten zufolge beträchtliche Beträge beschert. Sharma gab im April außerdem zu, dass Xbox-Hardware, -Inhalte und -Dienste im letzten Quartal erhebliche Rückgänge verzeichneten, und versprach, dass „in Zukunft noch viel Arbeit zu tun ist, um das Vertrauen jedes Spielers zu gewinnen“.

Kürzlich hat Sharma eine Reihe von Veteranen im KI-Bereich in das Führungsteam aufgenommen und außerdem den Abonnementpreis für Game Pass Ultimate gesenkt. Andererseits hat Xbox angekündigt, dass neue Spiele der „Call of Duty“-Reihe ab dem ersten Veröffentlichungstag nicht mehr im Game Pass enthalten sein werden. Dies wird als Signal dafür gewertet, dass sich in Zukunft nach und nach weitere 3A-Meisterwerke aus dem Ersttagsprogramm zurückziehen könnten.
Ob die Markenschreibweise letztendlich von „Xbox“ zu „XBOX“ vereinheitlicht wird, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen.