In den letzten Monaten hat sich die anhaltende DRAM-Versorgungsknappheit auf Grafikkarten ausgeweitet und die Beschaffungskosten für GDDR sind deutlich gestiegen. Mit Beginn des Jahres 2026 haben Nvidias große Partner die Preise für GeForce-Grafikkarten erhöht. Modelle mit größeren Speicherkapazitäten werden deutlicher betroffen sein, was bedeutet, dass High-End-Modelle einen größeren Anstieg verzeichnen werden.

NVIDIA erhöht den Preis für die RTX 5090 GDDR7, der Verkaufspreis bleibt unverändert

Laut Benchlife-Berichten hat Nvidia zwar angekündigt, den Preis der GeForce RTX 50-Serie in naher Zukunft anzupassen, nun wurde jedoch bestätigt, dass die GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 5090 D v2 betroffen sein werden. Diese Anpassung zielt hauptsächlich auf den Preis von GDDR7 ab, und der offizielle empfohlene Verkaufspreis (UVP) hat sich vorerst nicht geändert. Der Anstieg des Selbstkostenpreises wird sich jedoch höchstwahrscheinlich letztendlich auf den Terminaltransaktionspreis auswirken.

Da GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 5090 D v2 mit 32 GB bzw. 24 GB Videospeicher ausgestattet sind, ist der Zuwachs recht groß, was deutlich höher ist als die Anpassung der Radeon-Grafikkarte von AMD vor einiger Zeit. NVIDIA hat in den letzten Tagen entsprechende Mitteilungen an Partner herausgegeben. Betrachtet man die Zielgruppe der RTX-5090-Serie, wird sie für die meisten Spieler keine Auswirkungen haben. Die Preise der anderen RTX-50-Serien hat Nvidia dieses Mal nicht angepasst.

Durch den Anstieg der Grafikkartenpreise wurde in letzter Zeit auch der Grafikkartenverkauf stark beeinträchtigt. Ob GeForce- oder Radeon-Grafikkarten: Die Auslieferungen großer Marken sind generell zurückgegangen. In Verbindung mit der Verknappung des Speicherangebots und den steigenden Preisen wurde der normale Verkauf von Grafikkarten zusätzlich beeinträchtigt.