Microsoft kündigte auf der Build Developer Conference 2026 an, Windows 11 zu einer Plattform zu machen, die für Entwickler besser geeignet ist. Zu den Hauptrichtungen gehören die Verbesserung der Leistung und Stabilität, das Hinzufügen weiterer Entwicklungstools und Anwendungen sowie die stärkere Nutzung des Linux-Erlebnisses.

Dieses „entwickleroptimierte“ Windows 11-Erlebnis integriert gängige Befehlszeilentools, eine vertraute Shell, einen schnelleren Umgebungseinrichtungsprozess, integrierte Möglichkeiten zum Erstellen und Interagieren mit Linux-Containern unter Windows und ein neues experimentelles intelligentes Terminal.

Microsoft gab an, Coreutils für Windows auf der Grundlage des Open-Source-Projekts uutils coreutils entwickelt zu haben, bei dem es sich um eine neu geschriebene Version von GNU coreutils handelt, die in Rust implementiert ist und plattformübergreifend ausgeführt werden kann. Das Unternehmen gibt an, dass es sich dabei um Befehlszeilentools im Linux-Stil handelt, die nativ unter Windows laufen und Entwicklern den Wechsel zwischen Linux, macOS, WSL, Containern und Cloud-Umgebungen erleichtern, um weiterhin die Befehle und Workflows zu verwenden, die sie im Laufe der Jahre entwickelt haben.

Nachdem Microsoft auf der letztjährigen Build-Konferenz das Windows-Subsystem für Linux (WSL) als Open Source bereitgestellt hatte, hat Microsoft WSL dieses Mal tiefer in Windows integriert und neue WSL-Container eingeführt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine integrierte Möglichkeit zum Erstellen, Ausführen und Interagieren mit Linux-Containern unter Windows. Microsoft stellt dafür auch eine Befehlszeilenschnittstelle und eine API bereit und Entwickler können sogar Linux-Container in nativen Windows-Anwendungen ausführen. Es wird erwartet, dass die Funktion in den kommenden Monaten in die öffentliche Vorschau gelangt.

Darüber hinaus entwickelt Microsoft weiterhin ein experimentelles intelligentes Terminal für Entwickler, das auf dem bestehenden Windows-Terminal basiert.