AMD hat kürzlich seine Prozessorproduktlinie aktualisiert und drei Ryzen-Prozessoren auf den Markt gebracht, die offiziell als „neu“ gekennzeichnet sind, nämlich die Modelle Ryzen 7 4700LE, Ryzen 5 3501U und Ryzen 3 3100U. Diese drei neuen Produkte basieren nicht auf der neuesten Architektur, sondern reaktivieren die seit vielen Jahren im Einsatz befindlichen Zen2- und Zen+-Mikroarchitekturen. Sie richten sich hauptsächlich an OEM-Hersteller und den Einsteigermarkt für Desktops, Notebooks und eingebettete Geräte. 

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die Zen+-Architektur erstmals im Jahr 2018 auf den Markt kam, während Zen2 2019 auf den Markt kam und nun 2026 mit einem neuen Modell zurückkehren wird, was AMDs Strategie widerspiegelt, die alte Architektur auf Low-End- und Langzyklus-Plattformen weiter zu revitalisieren.

Darunter nutzt Ryzen 7 4700LE die Zen2-Architektur, ist mit 8 Kernen und 16 Threads ausgestattet, mit einer Basisfrequenz von 3,6 GHz, einer maximalen Beschleunigungsfrequenz von 4,2 GHz, einer TDP von 65 W und ist auf die AM4-Slot-Plattform ausgerichtet. Dieses Produkt ist als reines OEM-Modell gelistet und nicht für den Einzelhandel bestimmt. Im Gegensatz zu den meisten Renoir-Desktop-APUs wird auf der Spezifikationsseite von AMD keine integrierte Grafikkonfiguration erwähnt, was bedeutet, dass es eher einem reinen CPU-Produkt ähnelt.

Was mobile Produkte betrifft, hat AMD der Ryzen 3000U-Serie zwei neue Prozessoren hinzugefügt, die auf der Zen+-Architektur basieren und den Codenamen Picasso tragen, nämlich Ryzen 5 3501U und Ryzen 3 3100U. Der Ryzen 5 3501U nutzt ein 4-Kern- und 8-Thread-Design mit einer Grundfrequenz von 2,1 GHz und einer maximalen Beschleunigung von 3,7 GHz; während der Ryzen 3 3100U über ein 2-Core- und 2-Thread-Design mit einer Grundfrequenz von 1,9 GHz und einer maximalen Beschleunigung von 3,2 GHz verfügt. Es ist eher auf einfache Einstiegs- und Ultra-Low-Cost-Plattformen ausgerichtet.

Die beiden neuen Ryzen 3000U-Modelle verfügen hinsichtlich Grafik und Plattformunterstützung über exakt die gleichen Spezifikationen. Beide integrieren Radeon Vega 8-Kerngrafiken, verfügen über 8 Recheneinheiten und eine Frequenz von 1200 MHz. Der Speicher unterstützt DDR4-2400 und die Paketform ist FP5. Der Standardwert ist 15 W TDP. OEMs können es je nach Systemwärmeableitung und Designanforderungen im Bereich von 12 W bis 35 W konfigurieren, um es an die Stromverbrauchsziele verschiedener dünner Notebooks, Mini-Hosts oder eingebetteter Systeme anzupassen.

Laut den von AMD veröffentlichten Informationen auf der Produktseite sollen diese beiden Ryzen 3000U-Prozessoren im zweiten Quartal 2026 verfügbar sein und zielen eindeutig auf OEM-Kanäle ab. Der Bericht wies auch darauf hin, dass Ryzen 7 4700LE hauptsächlich an OEM-Desktop-Plattformen geliefert wird, während Ryzen 5 3501U und Ryzen 3 3100U eher in kostengünstigen Laptops und eingebetteten Geräten erscheinen werden. AMD hat die offiziellen Preise für entsprechende Produkte noch nicht bekannt gegeben.