Mozilla hat Firefox Version 153 offiziell veröffentlicht, ein Update, das Linux-Benutzern, insbesondere solchen mit NVIDIA-Grafikkarten, erhebliche Leistungsverbesserungen bringt. Die bemerkenswerteste Änderung in dieser Iteration ist die Einführung eines Vulkan-basierten Videodekodierungspfads.

Lange Zeit mussten Benutzer von NVIDIA-Grafikkarten auf Linux-Plattformen oft auf komplexe Treiber-Workarounds (wie nvidia-vaapi-driver) zurückgreifen, wenn sie die GPU-Videobeschleunigung im Browser aktivieren, was eine umständliche und schlechte Erfahrung darstellt. Mit der Veröffentlichung von Firefox 153 kann der Browser durch die Integration der Vulkan-Videoschnittstelle nun effizienter die dedizierte Video-Engine der Grafikhardware zur Dekodierung aufrufen, wodurch die CPU-Last deutlich reduziert, die Systemwärme reduziert und die Energieeffizienz verbessert wird.

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Zusätzlich zu den Leistungsoptimierungen bei der Kerndekodierung verfügt Firefox 153 auch über mehrere Verbesserungen der Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Im Hinblick auf die Benutzererfahrung fügt die neue Version eine Funktion zur Generierung von Seiten-QR-Codes hinzu. Benutzer müssen lediglich mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte klicken, um schnell einen QR-Code für die aktuelle Seite zu generieren, der sich bequem auf Mobilgeräten anzeigen lässt. Für Office-Szenarien wurde der PDF-Editor erweitert, sodass Benutzer nun Bilder direkt zu PDF-Dokumenten hinzufügen können und das einfache Zusammenführen mehrerer PDF-Dateien durch Drag-and-Drop-Vorgänge unterstützt. Darüber hinaus vereinfacht der Browser auch den Zugriff auf experimentelle Funktionen, sodass Benutzer schnell auf Firefox Labs zugreifen können, indem sie entsprechende Befehle in die Adressleiste eingeben.

Im Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz implementiert Firefox 153 außerdem streng standardisierte Updates. Die neue Version unterstützt offiziell die Validierung und Anzeige von Qualified Website Authentication Certificates (QWACs) gemäß den eIDAS-Vorschriften. Für Erweiterungen wurde die Berechtigungsverwaltung verfeinert. Erweiterungen dürfen standardmäßig nicht mehr auf lokale Dateien zugreifen. Benutzer müssen es in den Berechtigungseinstellungen manuell aktivieren. Gleichzeitig wurden Zugriffsbeschränkungen für lokale Netzwerke standardmäßig für alle Benutzer aktiviert, sodass Websites eine explizite Autorisierung einholen müssen, bevor sie eine Verbindung zu lokalen Netzwerkgeräten herstellen können. Für die Einstellungsoberfläche hat Mozilla einige veraltete Cookie-Einstellungsoptionen entfernt und Benutzer dazu geführt, in den Modus „Cross-Site-Cookie isolieren“ zu wechseln, der sicherer ist und modernen Standards entspricht. Durch diese Reihe gemeinsamer Optimierungen auf Software- und Hardwareebene verbessert Firefox 153 nicht nur die Effizienz der Audio- und Videowiedergabe auf der Linux-Plattform, sondern macht auch einen deutlichen Schritt nach vorne in Bezug auf Datenschutz und Funktionskomfort.

Download-Adresse:

https://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/153.0/