Der Preis für DDR5-Speicher auf dem deutschen Markt ist zuletzt weiter gestiegen und erreichte im Juli 2025 448 % des Benchmark-Niveaus und stellte damit einen Rekord für diese Art von Produkten auf. Den von deutschen Einzelhändlern zusammengestellten Daten zufolge sind die Speicherpreise im Juli dieses Jahres deutlich gestiegen, und dieser Trend erfasste die meisten Produktspezifikationen auf dem Markt.

Obwohl der deutsche Markt im Januar und Februar dieses Jahres starke Schwankungen bei den Speicherpreisen erlebte, wurde mit dem Anstieg im Juli der bisherige Rekord erneut gebrochen. Daten zeigen, dass der Preisindex für DDR5-Speicher von 419 % im Juni auf 448 % im Juli gestiegen ist. Nach dem Vergleich verschiedener Konfigurationen, darunter 8 GB, 16 GB, 32 GB, 24 GB und 48 GB, zeigte die Analyse, dass mit Ausnahme der Konfigurationen 2x48 GB DDR5-6400 und 2x24 GB DDR5-7200 die Preise für Speicherkits fast aller Spezifikationen einen Aufwärtstrend zeigten.
Unter ihnen waren die Kits mit 2x16 GB DDR5-6000 CL28 und 2x16 GB DDR5-7200+ am stärksten betroffen, mit einem Anstieg von 16 % bis 17 % gegenüber dem Vormonat. Darüber hinaus schwankten auch die Preise anderer Speicherspezifikationen zwischen 2 % und 14 %.
Diese ungewöhnliche Preisschwankung wurde vom Markt als „Erinnerungsapokalypse“ bezeichnet. Da die Preise weiterhin hoch sind, wird es immer schwieriger, PCs in Deutschland zu installieren oder aufzurüsten. Branchenanalysten gehen davon aus, dass diese Daten zwar vor allem die aktuelle Situation des deutschen Einzelhandelsmarktes widerspiegeln, aber auch eine Warnung für die Entwicklung der weltweiten Speicherpreise darstellen. Derzeit zeigt der Preis für DDR5-Speicher auf dem deutschen Markt seit vielen Monaten in Folge einen Aufwärtstrend und PC-Benutzer stehen unter einem starken Kostendruck bei der Hardware.
