Laut der Nachrichtenagentur XinhuaAm 18. brach in einem Logistikzentrum des südkoreanischen E-Commerce-Riesen Coolpeng ein Feuer aus. Das Feuer dauerte drei Tage und konnte immer noch nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden.Das Feuer brach am 18. Juli um 6:54 Uhr in der Nähe der Fahrzeugrampe im 6. OG des Logistikzentrums aus und breitete sich dann schnell auf den gesamten 6. OG und den 7. OG-Bereich aus. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen sind einige Außenwände des Gebäudes heruntergefallen und haben sich verformt.
Das Logistikzentrum ist ein 8-stöckiges oberirdisches Gebäude mit einer Gesamtbaufläche von rund 299.000 Quadratmetern. Allein die Fläche des 6. Stockwerks, in dem das Feuer ausbrach, erreichte 28.000 Quadratmeter, was in etwa der Größe von vier normalen Fußballfeldern entspricht. Die Innenregale sind dicht gepackt, der Ladungsbestand ist groß, die Tiefe groß und die Belüftungsbedingungen komplex, was die Brandbekämpfung extrem erschwert.
Die südkoreanische Feuerwehr erließ sofort einen landesweiten Feuermobilisierungsbefehl und insgesamt waren 813 Feuerwehrleute und 231 Feuerlöschgeräte im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.
Beamte der Feuerwehr sagten am 20., dass das Feuer zwar unter Kontrolle sei, es aber „länger als erwartet“ dauern würde, bis es vollständig gelöscht sei. Darüber hinaus ist es aufgrund der Größe des Logistikzentrums derzeit nicht möglich, den konkreten Zeitpunkt für die vollständige Brandbekämpfung vorherzusagen.
Die Feuerwehr arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, ein Übergreifen des Feuers auf den Bereich im fünften Stock zu verhindern, in dem sich die Lagerroboter befinden. Diese Roboter werden von Lithiumbatterien angetrieben, deren Gesamtbatteriekapazität der von 20 Elektroautos entspricht. Sobald ein Feuer ausbricht, breitet sich das Feuer schnell auf das gesamte Gebäude aus und kann zum Einsturz führen.
Am 20. um 20 Uhr war der Hauptbrand vor Ort nach 61 Stunden ununterbrochener Kämpfe im Wesentlichen unter Kontrolle, es gab jedoch immer noch eine große Anzahl versteckter Brände in den Regalen und Ladelücken im Inneren des Gebäudes. Die Feuerwehr gab an, dass es mehrere Tage dauern würde, bis alle Brände vollständig gelöscht seien.
