Nordkorea hat endlich damit begonnen, seine Netzwerkdienste von 3G auf 4G zu aktualisieren, doch dieser Netzwerk-Upgrade hat sich tatsächlich schon lange verzögert.Berichten zufolge importierte Nordkorea gebrauchte LTE-Basisstationen aus China und plant, diese Ausrüstung, hauptsächlich von Huawei, zu nutzen, um bestehende 3G-Netze in sechs Städten, darunter der Hauptstadt, aufzurüsten.
Nordkorea hat 26,2 Millionen Einwohner und verfügt derzeit über zwei 3G-Netzbetreiber. Laut Statistik verfügen möglicherweise nur 28,3 % der Bevölkerung über Mobilfunkanschlüsse, die alle im Voraus bezahlt werden, und nur ein Viertel der Menschen verfügt über Smartphones.
In dem Bericht wurde auch erwähnt, dass Nutzer des neuen Netzwerks sagten, das Signal sei sehr gut und es werde keine Unterbrechungen beim Surfen im Intranet oder beim Ansehen von Programmen geben.
Allerdings verschwindet das Signal, wenn sich Benutzer von der Basisstation entfernen, fügte die Quelle hinzu. Dies hat die Nordkoreaner dazu veranlasst, zu warten, bis sich die 4G-Abdeckung im ganzen Land deutlich verbessert hat, bevor sie das neue Netz nutzen.
Nordkorea hat 26,2 Millionen Einwohner und verfügt derzeit über zwei 3G-Netzbetreiber. Daten des GSMA Mobile Think Tank zeigen, dass Byol im Jahr 2023 über 7,1 Millionen 3G-Verbindungen und Koryolink über 400.000 verfügt.
Etwa 28,3 % der Menschen verfügen über einen Mobilfunkanschluss, allerdings handelt es sich dabei um Prepaid-Abonnenten, und nur ein Viertel besitzt ein Smartphone. Mobile Verbindungen werden im Jahr 2023 mit einer jährlichen Rate von weniger als 3 % wachsen, während Smartphone-Verbindungen um fast 12 % auf 1,9 Millionen wachsen werden.
Derzeit werden 4G-Dienste hauptsächlich im zentralen Bereich der Hauptstadt Pjöngjang bereitgestellt.