Elon Musks X Corporation verklagt den Bundesstaat Kalifornien wegen AB 587, einem Gesetzentwurf, der Social-Media-Plattformen dazu verpflichten würde, dem Generalstaatsanwalt alle zwei Jahre darüber zu berichten, wie sie mit bestimmten Kategorien von Rede umgehen. In der Klage wird behauptet, dass der Gesetzentwurf gegen Bundes- und Landesgesetze zur freien Meinungsäußerung verstößt, weil er „Unternehmen wie Unternehmen X dazu zwingt, gegen ihren Willen zu sprechen“, weil sie gezwungen sind, „politische“ Themen wie Hassrede oder Rassismus zu definieren.

X erklärte in seiner Beschwerde, dass es „schwierig sei, Kategorien von Hassreden, Fehlinformationen, politischer Einmischung und anderen Inhalten zuverlässig zu definieren“. In der Beschwerde heißt es weiter, dass ihre Definition „oft mit politischer Voreingenommenheit behaftet“ sei, da es in der Öffentlichkeit keinen allgemein akzeptierten Konsens darüber gebe, was diese Begriffe bedeuten. Unternehmen X sagte, dass es bei der Festlegung dieser Punkte Stellung beziehen müsse.

In der Klage wird behauptet, dass AB 587 es Social-Media-Unternehmen ermöglichen soll, bestimmte verfassungsrechtlich geschützte Inhalte zu „eliminieren“, die der Staat als „problematisch“ erachtet. Das Büro von Gouverneur Gavin Newsom bewarb es als „die führende Social-Media-Transparenzmaßnahme des Landes“, als er es letzten September in Kraft setzte. Texas und Florida haben beide Gesetze, die den Umgang von Social-Media-Unternehmen mit Moderation regeln, und diese Gesetze müssen vor dem Obersten Gerichtshof angefochten werden.

Das Problem der Social-Media-Moderation an sich ist sicherlich nicht gelöst, und X hat schon immer Tools wie automatisierte Systeme und Community-Tagging zur Moderation und Faktenprüfung eingesetzt. Diese Woche hat das Unternehmen „Community Notes“ für Videos eingeführt, die es „Top-Sittern“ ermöglichen, potenziell irreführenden Kontext für ein Video einzureichen, aber das könnte auch selbst zu Fehlinformationen führen. Vor kurzem hat Reddit damit begonnen, langjährige Moderatoren zu entlassen und sie durch potenziell unerfahrenes Personal zu ersetzen, was Kritik hervorgerufen hat, und Blueskys eigenes Moderatorenmanifest räumt ein, dass seine Moderatorenmethoden die Faktenprüfung auf der Website unterdrücken können.