Zusammenfassung:
Apple hat am Mittwoch Ortszeit im großen Stil neue Produkte vorgestellt, darunter die iPhone 18 Pro-Serie und das iPhone Duo, ein Telefon mit Klappbildschirm, das viel Aufmerksamkeit auf dem Markt erregt hat. Analysten sind im Hinblick auf die Einführung des neuen Produkts im Allgemeinen optimistisch, der Aktienkurs von Apple könnte jedoch immer noch leicht überbewertet sein.
Morningstar wies darauf hin, dass das iPhone Duo voraussichtlich ein High-End-Produkt sein wird, das in kleinen Mengen hergestellt wird. Der Startpreis von 1.999 US-Dollar bedeutet auch, dass Apple durch die Nutzung seines Preisvorteils im Geschäftsjahr 2027 ein zweistelliges Wachstum des iPhone-Umsatzes erzielen wird. Allerdings ist die Marktnachfrage nach Apple-Produkten unelastisch und die iPhone-Verkäufe werden im Geschäftsjahr 2027 voraussichtlich stagnieren.
Die Analysten der Agentur sagten außerdem, dass der Aktienkurs von Apple während des US-Aktienmarktes am Mittwoch stagnierte, was darauf hindeutet, dass die Konferenz den Erwartungen entsprach. Allerdings liegt der Einstiegspreis von Duo bei 1.999 US-Dollar, was den Gerüchten zufolge nicht mehr als 2.000 US-Dollar entspricht. Dies könnte auch mit dem Wunsch von Apple zusammenhängen, die Preise moderat zu erhöhen, um den Umsatz aufrechtzuerhalten.
Derzeit wird die Bruttogewinnmarge von Apple hauptsächlich durch steigende Speicherkosten und andere Hardwarepreise beeinflusst, und es wird erwartet, dass die Bruttogewinnmarge im Geschäftsjahr 2027 um mehr als 1 Prozentpunkt sinken wird. Aber Apple könnte seine Bruttogewinnmarge im Geschäftsjahr 2028 wiedererlangen, da das Dilemma der Speicherknappheit bis dahin gelöst sein wird.
Morningstar erhöhte sein Kursziel für Apple von 285 US-Dollar auf 290 US-Dollar und liegt damit leicht unter Apples aktuellem Niveau von 315 US-Dollar. Analysten der Agentur wiesen darauf hin, dass der Aktienkurs von Apple immer noch leicht überbewertet sei und der Hauptgrund für die Erhöhung des Kursziels die Einbeziehung der Preisfaktoren von Duo sei.

Die Gewinnmargen sind für Analysten die größte Sorge bei Apple. Auch die Investmentbank Jefferies wies darauf hin, dass sie davon ausgeht, dass Apple die Produktverkäufe auf Kosten der Gewinnmargen steigert. Der Preisanstieg beim 18 Pro und 18 Pro Max fällt relativ moderat aus. Bisher wurde mit 100 bis 200 US-Dollar gerechnet, und die tatsächliche Preiserhöhung betrug 100 US-Dollar, was zu Bedenken hinsichtlich der Gewinnspanne führen könnte.
Die Agentur sagte jedoch, dass Apple möglicherweise das gesamte Produktportfolio weiter auf High-End-Modelle ausrichten möchte. Duo ist ein sehr trendiges Modell und seine Preise sind ebenfalls wettbewerbsfähig, aber die Frage ist, ob seine Leistung der Nachfrage gerecht werden kann.
KeyBanc wies im Forschungsbericht darauf hin, dass sich dieses neue Produkt leicht negativ auf die Leistung von Apple auswirken wird. Der hohe Verkaufspreis wird höchstwahrscheinlich nicht in der Lage sein, den Druck auf die Bruttogewinnmarge vollständig auszugleichen, und die Auslieferungen könnten zurückgehen, was letztendlich die Nutzergröße und das Wachstum des Servicegeschäfts beeinträchtigen würde.
Jefferies bekräftigte sein „Underperform“-Rating für die Apple-Aktie und verwies auf Probleme mit seiner Preisstrategie für neue Produkte. Lynx Equity stufte Apple ebenfalls herab und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Stabilität seiner Lieferkette, insbesondere im Hinblick auf die Speicher- und Flash-Speicherversorgung.
HSBC, Bank of America und Evercore ISI sind relativ optimistisch. HSBC geht davon aus, dass das Kursziel von Apple 366 US-Dollar und das Kursziel von Evercore ISI 365 US-Dollar beträgt. Dieses Kursziel hat gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 315 US-Dollar ein Aufwärtspotenzial von etwa 16 %.
Evercore ISI sagte, dass die iPhone 18 Pro-Serie dazu beitragen wird, dass das iPhone seine Wachstumsdynamik weiter aufrechterhält und das Upgrade von Benutzern fördert, die Geräte seit drei oder mehr Jahren verwenden.
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