Der Fintech-Riese Revolut bestätigt, dass es zu einem Verstoß gegen Kundendaten gekommen ist und dass Hacker Notfalldatenanfragen von Strafverfolgungsbehörden gefälscht haben

📅 2026-09-12

Zusammenfassung:

Revolut, der bekannte britische Finanztechnologieriese, hat offiziell bestätigt, dass das Unternehmen Opfer eines Betrugsangriffs durch Hacker geworden ist, bei dem gefälschte Notfalldatenanfragen (EDRs) von Regierungs- und Strafverfolgungsbehörden eingesetzt wurden, was zur Offenlegung der persönlichen Daten einiger Kunden geführt hat. Dieser Cybersicherheitsvorfall hat erneut das Risiko neuer Social-Engineering-Angriffe auf die Compliance- und Rechtsprüfungskanäle von Technologieunternehmen offengelegt. Die in den Fall involvierten Ordnungs- und Datenschutzbehörden haben sich nun in die Ermittlungen eingemischt. Gefälschte staatliche Strafverfolgungsschreiben wurden heimlich aufgedeckt und der Digital-Banking-Riese Revolut bestätigte, dass es zu einem Verstoß gegen die Daten von Kunden gekommen war

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Der Digital-Banking-Riese Revolut bestätigte kürzlich, dass es zu einem Sicherheitsvorfall kam, bei dem personenbezogene Daten von Kunden offengelegt wurden. Die Angreifer nutzten stark simulierte gefälschte Rechtsbegründungsanfragen von Regierungen und Strafverfolgungsbehörden, um interne Compliance- und Überprüfungsprozesse erfolgreich zu umgehen und sich illegal vertrauliche Informationen einiger Kunden zu beschaffen.

Laut den von Revolut an betroffene Benutzer und Aufsichtsbehörden weitergegebenen Informationen schickte die Hackergruppe Anweisungen zur Offenlegung von Notfallinformationen an das Datenanfrageverarbeitungsteam der Plattform, indem sie offizielle Briefe, E-Mails und elektronische Anmeldeinformationen von legitimen Regierungsabteilungen oder Strafverfolgungsbehörden fälschte. Diese Art von gefälschten Anfragen war in Aussehen und Format äußerst irreführend, was dazu führte, dass die zuständigen internen Support- und Compliance-Mitarbeiter während des Überprüfungsprozesses Fehleinschätzungen machten und schließlich die Hintergrunddaten einiger Konten in Übereinstimmung mit den Vorschriften verarbeiteten und freigaben.

Bei den geleakten Daten handelt es sich hauptsächlich um grundlegende persönlich identifizierbare Informationen einiger betroffener Kunden, darunter vollständige Namen, registrierte E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie einige Aufzeichnungen zum Transaktionsverlauf und Kontometadaten. Revolut betonte, dass die wichtigsten finanziellen Sicherheitsdaten wie Anmeldedaten, Passwörter, dynamische PIN-Codes und Bankkartennummern der Benutzer nicht betroffen seien. Benutzergelder und Vermögenswerte auf der Plattform sind absolut sicher und die zugrunde liegende Verschlüsselungsarchitektur des Systems selbst wurde technisch nicht verletzt.

Nachdem der interne Sicherheitsmechanismus das ungewöhnliche Datenflussmuster erfasst hatte, leitete Revolut sofort einen Notfallreaktionsprozess ein, blockierte relevante Angriffsverbindungen und leitete eine umfassende retrospektive Prüfung aller ausstehenden und in der Vergangenheit zurückgebliebenen Ermittlungsanträge zur Unterstützung der Strafverfolgungsbehörden ein. Gleichzeitig hat die Behörde den Vorfall offiziell den Datenschutzbehörden und Strafverfolgungsbehörden der entsprechenden Länder gemeldet und arbeitet mit professionellen Cybersicherheitsbehörden zusammen, um die spezifischen Einheiten oder Hackergruppen hinter den gefälschten Anfragen aufzuspüren.

Dieser Vorfall hat erneut das Risiko einer neuen Art von Social-Engineering-Angriffen auf Finanztechnologieunternehmen offengelegt – das heißt, technische Firewalls zu umgehen und nicht-technische Compliance-Kanäle direkt anzugreifen, um rechtliche und staatliche Angelegenheiten mit präziser Täuschung abzuwickeln. Um zu verhindern, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholen, rekonstruiert Revolut sein System zur rechtlichen Begründung und Überprüfung umfassend, führt einen strengeren Mehrparteien-Offline-Verifizierungsmechanismus ein und verbessert seine automatisierten Prozesse zur Betrugsbekämpfung und zur gegenseitigen Überprüfung von Anmeldeinformationen, um immer komplexere Angriffe mit gefälschten Regierungsautorisierungen bewältigen zu können. Derzeit haben betroffene Benutzer nacheinander exklusive Sicherheitsbenachrichtigungen erhalten. Das Unternehmen empfiehlt den betreffenden Benutzern, in naher Zukunft wachsamer zu sein und darauf zu achten, sekundäres Phishing oder SMS-Betrug zu erkennen, der von gefälschten offiziellen Kundendienstmitarbeitern durchgeführt wird.

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