Zusammenfassung:
Mit der Einführung der neuen Generation der neuronalen Rendering-Technologie DLSS 5 von NVIDIA hat die PC-Gaming-Hardware-Community erneut erstaunliche technische Kreativität unter Beweis gestellt. Ein Entwickler hat kürzlich einen bahnbrechenden ReShade-Plug-in-Mod entwickelt, der den lange ruhenden Multi-Grafikkarten-Parallelmodus (Multi-GPU) erfolgreich wieder in den Horizont der Mainstream-Spieler gebracht hat.
Diese Lösung entfernt die neuronalen Nachbearbeitungsaufgaben von DLSS 5, die extrem Hardwareleistung verbrauchen, vollständig und überträgt sie auf eine zweite unabhängige Grafikkarte. Es entlastet nicht nur die Haupt-Rendering-Grafikkarte erheblich, sondern erreicht in einigen Testszenarien auch einen deutlichen Bildratensprung von bis zu 127 %.
Lange Zeit wurden NVIDIAs Dual-Card-Paralleltechnologien wie SLI und Crossfire von Mainstream-Spiele- und Hardwareherstellern aufgrund von Schwierigkeiten bei der Treiberanpassung, Verzögerungen bei der kernübergreifenden Synchronisierung und Problemen mit Mikrostottern nach und nach aufgegeben. Obwohl die neueste DLSS 5 Neural Rendering (DLSS-NR)-Technologie von NVIDIA aufgrund ihrer komplexen Vollbild-KI-Nachbearbeitungspipeline äußerst schockierende Bildqualitäts-Umformungseffekte mit sich bringt, zeigen offizielle Tests, dass sie bei Aktivierung häufig zu einem klippenartigen Bildratenabfall von 50 % oder mehr bei der herkömmlichen Raster- und Raytracing-Leistung führt. Der hohe Einbußen bei der Rechenleistung bedeutet, dass selbst wenn Spieler die Superauflösung einschalten, der Großteil des Leistungsbonus durch die umfangreichen KI-Filterberechnungen vollständig verschlungen wird.
Um diese Leistungskrise zu überwinden, nutzte Entwickler Marcelo Gibut die einzigartigen Pipeline-Funktionen von DLSS 5, um ein selbst entwickeltes Add-on namens „MGPU Bridge“ zu entwickeln. Im Gegensatz zum herkömmlichen SLI, bei dem zwei Grafikkarten hochgradig koordiniert und abwechselnd gerendert werden müssen, erfolgt das neuronale Rendering von DLSS 5 am Ende der gesamten Grafikpipeline. Sein Wesen besteht darin, ein vollständig gerendertes Bild zu empfangen und dann das endgültige Bild nach der Rekonstruktion durch das KI-Modell auszuspucken. Mit Hilfe dieses Mechanismus ermöglicht dieser Mod der Hauptgrafikkarte, sich auf das Rendern der nativen 3D-Szene des Spiels zu konzentrieren und die gerenderten Frame-Daten dann in Echtzeit über den PCIe-Bus an die sekundäre Grafikkarte zu übertragen; Die sekundäre Karte erstellt ein unabhängiges Direct3D 12-Gerät, um den Frame zu übernehmen, führt unabhängig DLSS-NR-Neuronale Netzwerkberechnungen durch und gibt das Bild schließlich über die eigene Anzeigeschnittstelle der sekundären Karte direkt auf dem Monitor aus.

Auf einer Testplattform, die aus einem AMD Ryzen 7 7800X3D-Prozessor gepaart mit zwei Nvidia RTX 5060 Ti 16GB-Grafikkarten bestand, zeigte diese Dual-Card-Arbeitsteilungsarchitektur eine erstaunliche Leistungsfreigabe. Da die Hauptkarte vollständig von der hohen Belastung durch neuronales Rendering befreit ist, werden Temperatur und Stromverbrauch deutlich reduziert. In „Cyberpunk 2077“ und einer Reihe komplexer Technologiedemonstrationen stieg die Framerate des Spiels bei eingeschaltetem neuronalem Rendering um bis zu 127 % im Vergleich zum Einzelkartenbetrieb, wodurch der durch neuronales Rendering verursachte Leistungsverlust nahezu minimiert wurde. Da das Bild direkt von der sekundären Karte auf dem Bildschirm ausgegeben wird, werden der Übertragungsaufwand und zusätzliche Verluste vermieden, die durch die sekundäre Übertragung von Daten zurück zum PCIe-Bus entstehen.
Diese Technologie ist derzeit jedoch nicht kostenlos. Die Analyse wies darauf hin, dass die gesamte End-to-End-Anzeigeverzögerung des Bildschirms bis zu einem gewissen Grad zunehmen wird, da die Frame-Daten über den PCIe-Bus zwischen den beiden Grafikkarten übertragen und asynchrone Berechnungen durchgeführt werden müssen. Seine interaktive Haptik-Leistung ähnelt der der Frame-Generierungstechnologie und eignet sich eher für langsame Aktionen oder stark immersive, auf Bildqualität ausgerichtete eigenständige Meisterwerke. Nichtsdestotrotz wird dieser Arbeitsmodus von erfahrenen Hardware-Enthusiasten in der Branche weithin als moderne Version des „unabhängigen physischen PhysX-Kartenmodus“ gelobt. Es zeigt nicht nur eine neue Richtung für Enthusiasten auf, die alte Grafikkarten im Leerlauf haben oder aufrüsten, um sie optimal zu nutzen, sondern zeigt Grafikkartenherstellern auch das unbegrenzte Potenzial der heterogenen Multi-Core-Zusammenarbeit, um zukünftiges ultralastiges endseitiges KI-Grafik-Rendering zu bewältigen.
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