Zusammenfassung:
Seit der Veröffentlichung von Switch 2 hat die Kontroverse um die „Game-Key Card“ nie aufgehört. Diese neue Art von physischer Kassette enthält keine Spieldaten und Spieler müssen das Spiel nach dem Einlegen in die Konsole immer noch vollständig herunterladen. Viele Spieler fragen sich daher, ob es sich um eine echte physische Version handelt. Immer wenn ein Spiel eine physische Version von Switch 2 ankündigt, ist die erste Reaktion der Spielergemeinschaft immer die Frage, ob es sich bei der Version um eine herkömmliche physische Kassette oder um eine Game-Key-Karte handelt.

Der Boykott im Internet scheint schnell und klar zu erfolgen, aber hat sich diese Stimmung wirklich in einer Umsatzlücke niedergeschlagen? Kenzo Saruhashi, Präsident von Nippon Ichi, gab seine eigenen Beobachtungen ab.
In einem Interview mit RPG Site wurde Kenzo Saruhashi nach dem Verkaufsunterschied zwischen den beiden physischen Formen der Spiele des Unternehmens gefragt: herkömmlichen Kassetten und Schlüsselanhängern. Er antwortete deutlich, dass es nach den aktuellen Daten keinen Unterschied im Umsatz zwischen den beiden gebe.

Diese Aussage bietet zweifellos eine interessante Datenperspektive auf diese seit mehreren Monaten andauernde Kontroverse – der heftige Widerstand im Internet scheint sich nicht im tatsächlichen Kaufverhalten widerzuspiegeln. Dies ist natürlich auf einen Fall in Japan beschränkt und die Situation anderer Hersteller ist noch nicht bekannt.
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