Quellen zufolge entwickelt Apple zwei Gamecontroller

📅 2026-09-06

Zusammenfassung:

Apple (Apple) entwickelt heimlich mindestens zwei Gamecontroller-Hardware unter eigener Marke mit dem Ziel, eine umfassendere native Hardwareunterstützung für sein plattformübergreifendes Gaming-Ökosystem zu bieten, das iPhone, iPad, Mac und Apple TV umfasst. Wenn das Projekt schließlich auf den Markt kommt, wird es das erste Mal sein, dass Apple persönlich exklusive Gaming-Peripheriegeräte von Erstanbietern auf den Markt bringt, nachdem es lange Zeit auf die Unterstützung der Lizenzierung von Drittanbietern wie Sony PlayStation und Microsoft Xbox angewiesen war.

Den offengelegten technischen Patentdetails und internen Entwicklungsinformationen zufolge verwenden die beiden in der Entwicklung befindlichen Controller völlig unterschiedliche Produktformen für mobile Portabilität bzw. ein Erlebnis auf Host-Ebene auf großen Bildschirmen. Einer von ihnen verfügt über ein beidseitig geteiltes oder magnetisch einziehbares Klemmdesign ähnlich dem Nintendo Switch Joy-Con, das direkt auf beiden Seiten des iPhone oder iPad befestigt werden kann und das Mobilgerät sofort in eine tragbare Handform mit sowohl taktiler Rückmeldung als auch hochempfindlichen physischen Joysticks verwandelt, sodass Spieler es beim Ausgehen leichter mit sich führen können. Der andere ist ein herkömmlicher, voll ausgestatteter Wireless-Controller in Standardgröße, dessen Form eher dem PlayStation DualSense- oder Xbox-Wireless-Controller ähnelt. Es richtet sich hauptsächlich an Desktop- und Wohnzimmer-intensive Gaming-Szenarien, die an Apple TV, Mac oder externe Monitore angeschlossen sind. Es wird erwartet, dass ein hochspezialisiertes mehrachsiges Gyroskop, ein taktiler Vibrationsmotor und ein langlebiges Batterielebensdauersystem in den Rumpf integriert werden.

Branchenanalysten wiesen darauf hin, dass Apples Entwicklung von First-Party-Controllern eng mit dem radikalen strategischen Wandel des Unternehmens im Gaming-Geschäft in den letzten Jahren zusammenhängt. Da die Leistung der selbst entwickelten Chips der A-Serie und M-Serie weiter steigt, fördert Apple nicht nur energisch mobile Chips der Spitzenklasse mit Raytracing-Technologie auf Hardware-Ebene, sondern erleichtert auch erfolgreich die native Portierung vieler Konsolen-Meisterwerke der 3A-Ebene wie „Resident Evil“, „Death Stranding“ und „Assassin’s Creed“ auf iOS- und macOS-Plattformen. Virtuelle Touchscreen-Tasten können jedoch kein komplexes Bedienfeedback liefern und Bluetooth-Controller von Drittanbietern können kein vollständig konsistentes und nahtloses Erlebnis in Bezug auf Tastenzuordnung, Vibrationsanpassung und Verzögerungsprotokolle bieten. Selbstentwickelte Controller können Ultrabreitband-Chips (UWB) oder proprietäre drahtlose Protokolle mit geringer Latenz verwenden, um eine sofortige Umschaltung zwischen mehreren Geräten und eine umfassende Software- und Hardware-Zusammenarbeit zu erreichen.

Derzeit befinden sich diese beiden Controller noch in der internen Test- und technischen Verifizierungsphase. Apple-Vertreter haben keine spezifischen Produktspezifikationen, den Startplan oder die endgültigen Preise bekannt gegeben. Obwohl die Möglichkeit besteht, die vom Technologieriesen geplante Prototyp-Hardware auf Eis zu legen oder zu verzögern, zeigt dieser Schritt deutlich, dass Apple nach und nach das komplette Puzzle vom zugrunde liegenden Chip, dem plattformübergreifenden Betriebssystem, dem Spieleabonnementdienst (Apple Arcade) bis hin zu interaktiven Peripheriegeräten fertigstellt. Sein Ziel, ein unabhängiges und wettbewerbsfähiges groß angelegtes Software- und Hardware-Ökosystem für Spiele zu schaffen, wird immer wichtiger.

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