In einem exklusiven Interview mit dem People-Magazin erinnerte sich Austin Butler, der Star von „Fighter“, daran, dass er beinahe der Besetzung von „Top Gun 2“ beigetreten wäre und in dem Film die Rolle von Gooses Sohn „Rooster“ gespielt hätte.

Es war Sommer 2018 und Butler stand vor einer wichtigen Karriereentscheidung: in Quentin Quentins „Once Upon a Time in Hollywood“ mitzuspielen oder für die Crew von „Top Gun 2“ vorzusprechen? Er entschloss sich schließlich zu einer Zusammenarbeit mit dem gesprächigen Quentin, den er schon lange bewunderte, und spielte in „Once Upon a Time in Hollywood“ ein Mitglied der Manson-Bande:

Es stellte sich heraus, dass dies der richtige Schritt war. Die Crew von „Top Gun 2“ hielt Butler für zu jung und die Rolle des „Rooster“ wurde Miles Teller übertragen.

Aber Butler beeindruckte Casting-Direktor Charmian und ebnete den Weg für Elvis: „Ich fand etwas Besonderes an diesem Schauspieler, und das war die Art, wie er in die Kamera schaute. Er wusste, wo die Kamera war und wie er sich selbst einfangen und das Bild bezaubernd machen konnte.“

Die Rolle des Elvis markierte Butlers Wandel vom Idol zum Schauspieler, und seine Bemühungen, die Spur zu wechseln, wurden von der Branche anerkannt. Gerade als die Dreharbeiten zu „Elvis“ zu Ende gingen, lud der hoch angesehene Tom Hanks (der den „Colonel“, der Elvis kontrolliert) spielt, diesen Junior zum Abendessen ein. Während des Abendessens verriet er, dass die Dreharbeiten zu „Fighter“ bald beginnen würden und fragte ihn, ob er daran interessiert sei, mitzumachen.

Obwohl Butler von der Rolle als Elvis körperlich und geistig erschöpft war und sich nach den Dreharbeiten eine Auszeit gönnen wollte, bestieg er einen Flug in ein Londoner Studio. Nach der Landung gab es eine zehntägige Quarantänezeit. Diese Zeit nutzte er, um das Originalwerk zu lesen und noch einmal „Band of Brothers“ und „The Pacific“ anzuschauen. Nach der Quarantänezeit trat er direkt in das Rekruten-Ausbildungslager der „Aerospace Heroes“ ein und führte eine militärische Ausbildung unter der Leitung von Dale Dye, einem leitenden Trainer bei „Band of Brothers“ und „The Pacific“, durch und kam schnell in Schwung.

Die Miniserie „Fighting Heroes“ umfasst insgesamt neun Episoden. Die erste und zweite Folge wurden auf der AppleTV-Plattform ausgestrahlt, am 16. März wird dann eine Folge pro Woche ausgestrahlt.

Das Magazin „Rolling Stone“ kommentierte, dass die Luftkampfaufnahmen zwar großartig seien (einige Sequenzen seien sehr computergeneriert), der ganzen Show aber der Zusammenhalt fehle. Die Jungs setzen Sauerstoffmasken auf, damit das Publikum nicht erkennen kann, wer wer ist. Es unterstreicht weder die Kameradschaft von „Band of Brothers“, noch ist es so feierlich wie „The Pacific“ – ersteres wird oft gelesen und oft gelesen, während letzteres zu schwer ist, um es zu ertragen, um es zu lesen, aber wenn man es einmal gesehen hat, wird man es nie vergessen.