Das iPhone 15 Pro kann Ihr nächster Desktop-Computer sein. Alle iPhone 15-Modelle können über ein Kabel mit einem externen Monitor verbunden werden, die neuesten Modelle von Apple unterstützen jedoch nur Videospiegelung und bieten nicht das gleiche Erlebnis wie ein nativer Desktop-Computer. Es gibt zwar noch Raum für Verbesserungen, aber wir haben eine kleine Demonstration dessen bekommen, was möglich ist.
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Apple Online Store (China)
Ein von @iOS_App_Dev auf X gepostetes Video zeigt das iPhone 15 Pro, das über ein Kabel mit dem Apple Studio Display verbunden ist. Möglicherweise haben Sie beim Anschließen des Displays an Ihr iPhone ein USB-C-zu-USB-C- oder Thunderbolt-Kabel verwendet, da beide Apple-Produkte nur über USB-C-Anschlüsse verfügen. StudioDisplay hat eine 5K-Auflösung und vorausgesetzt, das iPhone 15 Pro kann all diese Pixel verarbeiten, werden die Ergebnisse großartig sein.
Die Demoversion von infiniteX2PStudio zeigt, wie man vom Videospiegelungsmodus in den Desktop-Modus wechselt. Im Video können wir deutlich sehen, wie der Entwickler einen großen Google Chrome-Browser mit mehreren Symbolen unten in der Mitte und einem Dropdown-Menü mit verschiedenen Optionen öffnet. Die Entwickler demonstrierten außerdem die Möglichkeit, mehrere Fenster zu öffnen und so ein macOS-ähnliches Erlebnis zu ermöglichen.
Leider ist das Erlebnis alles andere als perfekt, da das Video beim Öffnen des Browsers eine lange Verzögerung aufweist. Die Entwickler erwähnten, dass abgerundete Ecken die Hauptursache für diese Verzögerung seien und arbeiten derzeit daran, das Erlebnis deutlich zu verbessern. Apple bietet für keines der iPhone 15-Modelle offiziell einen Desktop-Modus an, aber InfinityX2PStudio könnte ein außergewöhnlicher Anfang sein.
Samsung hat seinen Flaggschiff-Handys erlaubt, über ein Kabel in den Desktop-Modus zu wechseln, eine Funktion, die das Unternehmen „DeX“ nennt, aber es hat sich bei den Benutzern noch nicht durchgesetzt, möglicherweise weil es nicht genug getan hat, um es zu optimieren. Es wird jedoch nicht überraschen, dass unsere Smartphones in ein paar Jahren zu unseren gesamten Desktops werden, nur ein einziges Kabel und einen externen Monitor benötigen und eine Maus und eine Tastatur „out of the box“ unterstützen. Die Hardware ist durchaus leistungsfähig, nun liegt es am Unternehmen, die nötige Software zu steuern und zu entwickeln.