Da der Preis der Nintendo Switch 2 auf dem japanischen Markt später in diesem Monat offiziell angepasst werden soll, strömten zahlreiche Verbraucher in die Einzelhandelsgeschäfte, um sie zu kaufen. Vielerorts kam es zu Warteschlangen und Lagerengpässen.

Nintendo hat zuvor bestätigt, dass der Preis der japanischen Version von Switch 2 ab dem 25. Mai 2026 von 49.980 Yen auf 59.980 Yen steigen wird. Darüber hinaus werden auch die Preise für andere Modelle wie die OLED-Version der Switch, die Standardversion der Switch und die Switch Lite gleichzeitig angepasst.
Um es vor der Preiserhöhung zum ursprünglichen Preis zu bekommen, eilten japanische Verbraucher zum Kauf in die großen Elektrofachgeschäfte. Informationen in den sozialen Medien zufolge standen etwa 300 Menschen Schlange, um Switch 2 im Yodobashi Umeda-Laden in Osaka zu kaufen. Beim Teilen des Fotos schrieb ein Internetnutzer: „Alle beeilen sich, Switch2 zu kaufen, bevor der Preis steigt.“

Tatsächlich haben einige Einzelhändler schon vorher damit begonnen, ihre Verkaufspolitik zu verschärfen. Laut dem Gaming-Branchenanalysten Dr. Serkan Toto übernahm Bic Camera kurz nach der Ankündigung der Preiserhöhung durch Nintendo die Führung: Nur Kunden, die die Kreditkarten der Eigenmarke des Geschäfts nutzen, konnten die Switch 2 zum aktuellen Preis kaufen. Die gleichen Einschränkungen gelten für Switch OLED, Standard Switch und Switch Lite.

Toto wies darauf hin, dass dieser Ansatz der Strategie zur Einschränkung von Kreditkartenkäufen ähnelt, die japanische Einzelhändler während der COVID-19-Epidemie verfolgt haben, um PS5-Engpässe zu bewältigen und Scalper einzudämmen.
Es wird berichtet, dass einige Wiederverkäufer damit begonnen haben, Switch 2 zu einem erhöhten Preis (d. h. im Bereich von 60.000 Yen) zum Verkauf anzubieten, was zeigt, dass Scalper die aktuelle Angebots- und Nachfragespannung ausnutzen, um frühzeitig Gewinne zu erzielen.

Neben Japan kündigte Nintendo auch an, den Preis für Switch 2 ab dem 1. September 2026 in anderen Regionen zu erhöhen. Der Beamte erklärte, dass dieser Schritt auf Veränderungen im Marktumfeld und allgemeinen Geschäftsüberlegungen beruhe.