Das Linux-Team von AMD hat endlich weitere Patches veröffentlicht, die RDNA4-GPUs der nächsten Generation ermöglichen, und bereitet das Unternehmen auf die offizielle Markteinführung des Produkts vor. AMD scheint seine Meinung zu Linux plötzlich geändert zu haben, da das Unternehmen im Vergleich zu seinen Konkurrenten nur langsam Unterstützung für die nächste Generation bereitstellt. Mit der kommenden RDNA4-GPU-Reihe (mit der Bezeichnung GFX12) plant AMD jedoch, aufzuholen, und wir haben Hinweise auf die Architektur in mehreren Datenbanken gesehen, zuletzt eine Variante, die in den LLVM-Projektnotizen erschien.
Phoronix berichtet, dass AMD mehrere neue Patch-Serien für AMDGPU-Kerne veröffentlicht hat, die voraussichtlich die RDNA4-Architektur unterstützen. Das Entwicklungsteam hat neue „IP-Blöcke“ veröffentlicht, die die Grundroutinen ATHUB4.1, LSDMA7.0, IH7.0 und HDP7.0 umfassen und die Datenverwaltung und interne Kommunikation reibungsloser gestalten sollen.
Der neue Patch enthält außer Legacy-Unterstützung nichts Aufregendes, und leider verraten uns die neuen Ergänzungen nichts über die neue Reihe von RDNA4-GPUs. Die Veröffentlichung von RDNA4 liegt noch in weiter Ferne und wir werden genügend Zeit haben, die regelmäßigen Änderungen des AMDGPU-Treibers unter Linux zu analysieren, die möglicherweise entscheidende Informationen liefern.
Der neue Patch wird voraussichtlich bei der Veröffentlichung von Linux 6.9 mit dem Kernel zusammengeführt, was unserer erwarteten Veröffentlichung von RDNA 4 ähnelt. Insgesamt hat AMD die Idee, diesmal einen Schritt nach vorne bei der zukünftigen Architektur zu machen, um eine nahtlose Unterstützung beim Start zu gewährleisten.