Die Infrastruktur von Rechenzentren ist ein komplexes Thema. Damit die Server mit voller Kapazität laufen und ordnungsgemäß funktionieren, sind Schutzräume, Kühlung und dedizierte Generatoren erforderlich. Da diese Rechenzentren jedoch Megawatt Strom verbrauchen können, ist es für Hyperscale-Unternehmen wie Meta, Google, Amazon und Microsoft immer schwieriger geworden, die normale Stromversorgung ihrer Rechenzentren sicherzustellen.
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Den neuesten Stellenausschreibungen von Microsoft zufolge bereitet sich der in Redmond ansässige Riese auf eine Kernenergie-Infrastruktur vor, um die Abhängigkeit des Rechenzentrums vom externen Stromnetz zu verringern. Laut der Stellenausschreibung sucht Microsoft einen „Hauptprogrammmanager für Nukleartechnologien, der die Entwicklung und Umsetzung globaler Energiestrategien für kleine modulare Reaktoren (SMR) und Mikroreaktoren leitet.“
Kleine modulare Reaktoren (SMRs) und Mikroreaktorsysteme sind kleiner als die herkömmlichen Kernreaktoren, die derzeit in vielen Kraftwerken eingesetzt werden, und aufgrund ihrer geringen Größe einfacher zu verwalten. Kraftwerke, die auf den oben genannten Technologien basieren, können direkt neben Rechenzentren stehen. Microsoft hat den Return on Investment (ROI) des Netzaufbaus berechnet, da der Stromverbrauch in den kommenden Jahren mit dem Ausbau der Infrastruktur nur noch steigen wird.
P. Todd Noe, Director of Engineering for Nuclear Technologies bei Microsoft, teilte eine Anmerkung zu der Auflistung mit: „Dies ist mehr als nur ein Job, es ist eine Herausforderung. Werden Sie Teil einer globalen Bewegung, die die Art und Weise verändert, wie wir Energie produzieren und verbrauchen. Werden Sie Teil einer globalen Bewegung, die die Art und Weise verändert, wie wir Energie produzieren und verbrauchen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten zu erweitern, Ihre Karriere voranzutreiben und das Leben von Millionen von Menschen zu beeinflussen.“