Kürzlich gab Mercedes-Benz bekannt, dass es offiziell unterstützte Fahrfunktionen der Stufe L3 auf dem US-Markt einführen wird. Bis dahin können amerikanische Besitzer der Mercedes-Benz S-Klasse und des EQS die unterstützten Fahrfunktionen der Stufe L3 nutzen. Auch Mercedes-Benz liegt vor Tesla und ist der erste Automobilhersteller in den USA, der für den Betrieb des assistierten Fahrens auf L3-Niveau zugelassen ist.

Berichten zufolge hat Mercedes-Benz im Laufe des Jahres das L3 DrivePilot-System in Deutschland eingeführt. Jetzt hat Mercedes-Benz angekündigt, dass diese Funktion auf dem US-Markt eingeführt wird.Für die Nutzung von DrivePilot müssen Autobesitzer ein separates Abonnement abschließen, das im ersten Jahr 2.500 US-Dollar (ca. 18.275 RMB) kostet. Die Preise für die nächsten Jahre wurden noch nicht bekannt gegeben.

Mercedes-Benz sagte, dass nach der Aktivierung des L3-Level-Systems der zentrale Steuerungsbildschirm zusätzliche Funktionen bereitstellen wird. Der Fahrer kann im Internet surfen, Filme mit der YouTube-App ansehen und Minispiele spielen.

Gleichzeitig nutzt DrivePilot ein leistungsfähigeres Positionierungssystem als GPS mit einer Genauigkeit von Zoll, ausgestattet mit Lidar, Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren sowie einer digitalen hochauflösenden Karte, die 3D-Bilder der Straße liefert.

DrivePilot wird regelmäßig über das Back-End-Rechenzentrum aktualisiert, das System unterstützt derzeit jedoch nur eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Meilen (ca. 64,37 Kilometer) pro Stunde. Mercedes-Benz sagte, dass dies eine lokale behördliche Anforderung in den Vereinigten Staaten sei. Wenn es die Vorschriften zulassen, können sie die Geschwindigkeit auf 70 Meilen (ca. 112,65 Kilometer) pro Stunde erhöhen.

Darüber hinaus ist anzumerken, dass zur Umsetzung des autonomen L3-FahrensMercedes-Benz hat zuvor zugesagt, dass Mercedes-Benz die volle Verantwortung trägt, wenn es zu einem Unfall kommt, während das Fahrzeug das DrivePilot-System nutzt.