Das Analystenunternehmen CCSInsight prognostiziert, dass Taiwans HTC bis 2026 aus der Virtual-Reality-Gerätebranche ausscheiden wird, genau wie es den Smartphone-Markt an Macheng verloren hat. HTC ist ein Pionier auf dem Smartphone-Markt und bringt mehrere Modelle auf den Markt, die hinsichtlich Design, Leistung und Funktionalität neue Maßstäbe setzen. Die Modelle HTC Hero, HTC Legend, HTC Desire und HTC One des Unternehmens waren allesamt führende Android-Telefone.

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Doch 2017 zog sich HTC mehr oder weniger aus dem Smartphone-Markt zurück und verkaufte sein Telefongeschäft an Google. Seitdem hat das Unternehmen mit seiner Reihe von Pixel-Geräten und Nest-Smart-Home-Produkten einen großen Vorstoß in den Bereich Consumer-Hardware unternommen.

HTC hat seine Zukunft weitgehend auf die Integration der virtuellen Welt und der realen Welt gesetzt. Im Januar brachte das Unternehmen das ViveXRElite-Gerät auf den Markt, ein leichtes Headset für Spiele, Fitness und Produktivität, das für 1.099 US-Dollar verkauft wird.

CCInsight geht davon aus, dass sich HTC aufgrund sinkender Umsätze und zunehmend härterer Konkurrenz durch Meta, Sony und Apple irgendwann aus dem VR-Bereich zurückziehen wird.

Ben Wood, leitender Analyst bei CCSInsight, sagte: „HTC ist einer der Pioniere im Bereich VR und hat viel daran gearbeitet. Aber sie bleiben im Wettbewerb hängen, weil sie nicht über den Preis konkurrieren, während Meta und Quest bereit sind, sehr aggressive Preise zu setzen – fast nur Preise über den Kosten zu setzen –, um die Akzeptanz voranzutreiben.“

Wood fuhr fort: „HTC könnte durch den Einstieg von Apple aufgrund des erneuten Interesses von Apple an diesem Bereich einen kleinen Aufschwung bekommen. Letztendlich glauben wir jedoch, dass es für sie schwierig sein wird, dort zu bleiben. Deshalb gehen wir davon aus, dass sie bis 2026 diesen Markt verlassen und ihr geistiges Eigentum an andere größere Player in diesem Bereich verkaufen werden.“

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