Langwierige Fusionsgespräche zwischen Kioxia und den Speicher- und NAND-Flash-Produktionsunternehmen von Western Digital scheinen auf eine unerwartete Hürde gestoßen zu sein, berichtet Nikkei, und das ist SKHynix. SKHynix besitzt indirekt Anteile an Kioxia und muss daher der Fusion zustimmen, damit sie stattfinden kann.

Derzeit ist SK Hynix der zweitgrößte Hersteller von NAND-Flash-Speichern und liegt damit bis zu einem gewissen Grad hinter Samsung. Sollte es jedoch zur KioxiaWD-Fusion kommen, wird SK Hynix auf den dritten Platz im Markt verdrängt, was für das Unternehmen nicht gut ist.

Daher versucht SK Hynix, Kioxia eine ziemlich seltsame Option zu sichern, nämlich dass SK Hynix möchte, dass die japanische SoftBank (zu der Unternehmen wie Arm gehören) als Partner für Kioxia einspringt. Allerdings scheint SK Hynix vergessen zu haben, dass die Speicherchips von Western Digital in derselben Fabrik wie die Speicherchips von Kioxia hergestellt werden. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Western Digital an diesem Last-Minute-Vorschlag von SK Hynix interessiert ist.

Basierend auf dem aktuellen Vermögensstatus wird Kioxia nach der Fusion von Kioxia und WD 63 % der Anteile des neuen Unternehmens besitzen und WD wird 37 % der Anteile besitzen. Western Digital möchte jedoch mehr Kapital in die Fusion einbringen und seinen Aktionären letztendlich 50,1 % der Anteile am Unternehmen einräumen, während Kioxia am Ende 49,9 % halten wird.


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