Der Europäischen Kommission mangele es „zu diesem Zeitpunkt“ an einer ausreichenden Grundlage für weitere Untersuchungen und „man muss über sehr klare Beweise für unlauteres Verhalten verfügen“. Laut einem Reuters-Bericht vom 24. unter Berufung auf einen EU-Beamten mangelt es der EU immer noch an „sehr klaren Beweisen für unlauteren Wettbewerb“, um eine förmliche Untersuchung der chinesischen Windkraftindustrie einzuleiten.


Anfang Oktober kündigte die Europäische Union trotz der Einwände Chinas eine formelle Antisubventionsuntersuchung gegen in China hergestellte Elektrofahrzeuge an. Seitdem haben einige EU-Beamte den Medien mitgeteilt, dass sie erwägen, eine Gegenuntersuchung gegen Chinas Windkraftindustrie einzuleiten.

In diesem Zusammenhang zitierte Reuters einen EU-Beamten im jüngsten Bericht mit den Worten: „Die Ankündigung der Untersuchung von Elektrofahrzeugen hat bereits einige Schocks hervorgerufen, da sie in einer politischen Rede angekündigt wurde und der Ton sich von der traditionellen öffentlichen Methode unterscheidet. China interpretierte dies so, dass die Maßnahmen der EU eine Gewissheit seien.“

Zur Windenergie sagte der Beamte, der Europäischen Kommission fehle „zum jetzigen Zeitpunkt“ eine ausreichende Grundlage für weitere Untersuchungen und „man brauche sehr klare Beweise für unlautere Praktiken“.

In dem Bericht wurde erwähnt, dass die EU-Windenergiebranche seit 2021 aufgrund der Inflation und der plötzlichen starken Konkurrenz aus der Außenwelt, insbesondere aus China, einen Rückschlag erlitten hat.