Die Vereinigten Staaten haben bestätigt, dass die neuesten KI-Chipkontrollen früher als geplant in Kraft treten werden, was erklärt, warum Nvidia plötzlich die Lieferung eingestellt hat. Laut Nvidia gelten die Auswirkungen für Lieferungen von Produkten mit einer „Gesamtverarbeitungsleistung (TPP)“ von 4800 oder höher, die für Rechenzentren entwickelt oder verkauft werden, nämlich A100, A800, H100, H800 und L40S.

Allerdings gab Nvidia in der Ankündigung nicht bekannt, ob die Kontrolle der Consumer-Grade-Grafikkarte RTX4090, die am Rande der Beschränkungsverfügung steht, sofort wirksam wird.

Nach Angaben von US-Beamten werden vorab Exportkontrollen für KI-Chips eingeführt, die Länder wie China, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam daran hindern, Hochleistungsrechner-Chips zu beziehen.

Nvidia hatte zuvor die Exportkontrollen erklärt und erklärt, dass sie die Produkte A100, A800, H100, H800, L40, L40S und RTX4090 sowie Nvidia DGX- und HGX-Server für künstliche Intelligenz betreffen würden, die mit Beschleunigern wie A100 ausgestattet sind.

Auch AMD war von den Exportkontrollmaßnahmen der USA betroffen. Intel brachte im Juli Gaudi2-Chips in China auf den Markt, doch das Verbot vom 17. Oktober betraf auch dieses Produkt.